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	<description>Fundierte und objektive Analysen von aktiv gemanagten Fonds und ETFs</description>
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		<title>China-Tech auf der Überholspur? Fonds und ETFs als Alternative zu US-Tech</title>
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		<dc:creator><![CDATA[Dirk Top]]></dc:creator>
		<pubDate>Wed, 30 Sep 2026 15:40:06 +0000</pubDate>
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					<description><![CDATA[<p>Seit dem sogenannten „DeepSeek-Moment“ im Januar 2025 wird Chinas Technologiesektor auch im Westen neu bewertet. Das chinesische KI-Modell zeigte, dass leistungsfähige Systeme trotz eines begrenzten Zugangs zu modernsten US-Chips vergleichsweise effizient entwickelt werden können. Inzwischen ist der Leistungsabstand zwischen führenden amerikanischen und chinesischen KI-Modellen deutlich geschrumpft. Damit stellt sich für Kapitalanleger eine wichtige Frage: Sind &#8230; <a href="https://www.investmentfonds.blog/china-tech-fonds-etf-us-tech/" class="more-link">Weiterlesen <span class="screen-reader-text">China-Tech auf der Überholspur? Fonds und ETFs als Alternative zu US-Tech</span> <span class="meta-nav">&#8594;</span></a></p>
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<figure id="attachment_2664" aria-describedby="caption-attachment-2664" style="width: 300px" class="wp-caption aligncenter"><img fetchpriority="high" decoding="async" class="wp-image-2664" src="https://www.investmentfonds.blog/wp-content/uploads/2026/10/china-tech-titelbild.webp" alt="Titelbild zum Artikel über China-Tech Fonds und ETFs im Vergleich zu US-Tech" width="300" height="200" /><figcaption id="caption-attachment-2664" class="wp-caption-text">China und USA im Technologiewettbewerb um KI, Halbleiter und Zukunftstechnologien.</figcaption></figure>
<p><strong>Seit dem sogenannten „DeepSeek-Moment“ im Januar 2025 wird Chinas Technologiesektor auch im Westen neu bewertet.</strong> Das chinesische KI-Modell zeigte, dass leistungsfähige Systeme trotz eines begrenzten Zugangs zu modernsten US-Chips vergleichsweise effizient entwickelt werden können. Inzwischen ist der Leistungsabstand zwischen führenden amerikanischen und chinesischen KI-Modellen deutlich geschrumpft.</p>
<p>Damit stellt sich für Kapitalanleger eine wichtige Frage: <strong>Sind China-Tech-Aktien inzwischen ebenso aussichtsreich wie US-Tech? Und sollte man über einen aktiv gemanagten Fonds oder ETF investieren?</strong></p>
<p><span id="more-2988"></span></p>
<h2>Technologieerfolg ist nicht automatisch Anlageerfolg</h2>
<p>China besitzt überzeugende strukturelle Vorteile: eine große Zahl gut ausgebildeter Ingenieure, einen riesigen Binnenmarkt, staatliche Förderung und besondere Stärken bei Batterien, Elektroautos, Robotik, industrieller Automatisierung sowie kosteneffizienter KI. Die USA führen dagegen weiterhin bei Hochleistungschips, Hyperscale-Cloud, globaler Software und privatem KI-Kapital.</p>
<p>Für Anleger ist jedoch eine zweite Ebene entscheidend: Technologischer Fortschritt führt nur dann zu guten Aktienrenditen, wenn Unternehmen daraus nachhaltig Gewinne, freien Cashflow und eine angemessene Kapitalrendite erzielen. Staatliche Förderung kann Kapazitäten schaffen, zugleich aber Überinvestitionen, Preiskämpfe und niedrige Margen verursachen.</p>
<p>Der Kursverlauf liefert einen wichtigen Realitätscheck: Trotz großer technologischer Fortschritte entstand bislang kein beständiges China-Tech-Alpha. Der Hang Seng TECH Index blieb im Oktober 2026 deutlich von seinen früheren Höchstständen entfernt. Ein technologischer Aufholprozess ist also nicht automatisch mit einer überlegenen Börsenentwicklung gleichzusetzen.</p>
<h2>China-Tech versus US-Tech</h2>
<div style="overflow-x:auto;">
<table>
<thead>
<tr>
<th>Kriterium</th>
<th>China-Tech</th>
<th>US-Tech</th>
</tr>
</thead>
<tbody>
<tr>
<td>Technologische Dynamik</td>
<td>Sehr hoch, besonders bei KI-Effizienz, EVs, Batterien, Robotik und Lokalisierung</td>
<td>Führend bei Spitzenchips, Hyperscale-Cloud und globaler Software</td>
</tr>
<tr>
<td>Bewertung</td>
<td>Plattformtitel teilweise günstig, Halbleiterwerte mitunter teuer</td>
<td>Höher bewertet, aber durch starke Margen und Cashflows gestützt</td>
</tr>
<tr>
<td>Gewinnqualität</td>
<td>Uneinheitlich, teilweise hohe Investitionen und starker Preisdruck</td>
<td>Im Durchschnitt höhere Margen und berechenbarere Cashflows</td>
</tr>
<tr>
<td>Aktionärsschutz</td>
<td>Regulierungs-, VIE- und geopolitische Risiken</td>
<td>Vergleichsweise verlässliche Eigentums- und Kapitalmarktrechte</td>
</tr>
<tr>
<td>Renditechance</td>
<td>Höheres Aufholpotenzial bei sinkender Risikoprämie</td>
<td>Robusteres langfristiges Kerninvestment</td>
</tr>
</tbody>
</table>
</div>
<p>Die präziseste Antwort lautet daher: <strong>China-Tech ist eine interessante Ergänzung, aber noch kein gleichwertiger Ersatz für US-Tech.</strong> Chinesische Aktien bieten möglicherweise das größere Bewertungs- und Aufholpotenzial. US-Technologie bleibt aufgrund besserer Gewinnvisibilität, globaler Monetarisierung und geringerer politischer Risiken das solidere Kerninvestment.</p>
<h2>Einzelaktien nur kurz eingeordnet</h2>
<ul>
<li><strong>Tencent</strong> verbindet einen starken Plattform-Moat und hohe Cashflows mit einer vergleichsweise moderaten Bewertung.</li>
<li><strong>Alibaba</strong> bietet große Cloud- und KI-Chancen, investiert dafür jedoch enorme Summen und belastet damit den freien Cashflow.</li>
<li><strong>Baidu</strong> ist eine spekulativere Transformationswette: Das KI-Geschäft wächst, muss aber die Schwäche des traditionellen Such- und Werbegeschäfts ausgleichen.</li>
<li><strong>SMIC</strong> profitiert von Chinas Halbleiterlokalisierung, ist jedoch kapitalintensiv und nicht mehr günstig bewertet.</li>
<li><strong>BYD und Xiaomi</strong> sind technologisch interessant, besitzen aber zugleich die Margen- und Zyklusrisiken von Hardware- beziehungsweise Automobilherstellern.</li>
</ul>
<p>Die oftmals hohen Analystenziele für chinesische Technologiewerte sollten nicht mit sicheren Renditeprognosen verwechselt werden. Sie spiegeln häufig die Annahme wider, dass sich Chinas politische Risikoprämie normalisiert und hohe Investitionen später attraktive Erträge liefern. Beides ist keineswegs garantiert.</p>
<h2>Braucht man einen China-Tech-ETF?</h2>
<p>Wer bereits weltweit investierende Technologiefonds wie z. B. Polar Capital Global Technology, Fidelity Global Technology oder BGF Next Generation Technology besitzt, benötigt nicht automatisch einen zusätzlichen China-ETF. Aktive Fonds können ihre China-Quote selbst erhöhen, sobald das Management dort bessere Chancen erkennt. Fidelity hat diese Freiheit zuletzt bereits genutzt und China sowie Hongkong deutlich stärker gewichtet als seine Benchmark.</p>
<p>Ein zusätzlicher China-Tech-ETF ist deshalb keine neutrale Diversifikation, sondern eine <strong>bewusste regionale Übergewichtung</strong>. Er ist vor allem dann sinnvoll, wenn Anleger unabhängig von den Entscheidungen globaler Fondsmanager dauerhaft eine feste China-Tech-Quote halten möchten.</p>
<p>Der <strong>HSBC Hang Seng TECH UCITS ETF</strong> (WKN A2QHV0) bildet 30 große Technologieunternehmen aus Hongkong ab. Er bietet einen transparenten Zugang zu Konzernen wie Tencent, Alibaba, Xiaomi, Meituan, NetEase und BYD. Dafür konzentriert er sich stark auf große Plattform-, Internet-, Hardware- und Fahrzeugunternehmen und erschließt chinesische A-Shares aus Industrieautomation, Spezialhalbleitern oder Medizintechnik nur begrenzt. Details bei <a href="https://www.assetmanagement.hsbc.de/de/institutional-investors/funds/ie00bmwxkn31" title="HSBC">HSBC</a>
</p>
<h2>Aktive Fonds und ETF als Alternativen</h2>
<p>Je nach Anlageziel können andere China-Fonds den vorhandenen globalen Technologiebaustein besser ergänzen:</p>
<div style="overflow-x:auto;">
<table>
<thead>
<tr>
<th>Produkt</th>
<th>Schwerpunkt</th>
<th>Wichtigstes Risiko</th>
</tr>
</thead>
<tbody>
<tr>
<td>HSBC Hang Seng TECH ETF</td>
<td>Große, liquide China-Tech-Konzerne</td>
<td>Konzentration auf Hongkonger Mega-Caps</td>
</tr>
<tr>
<td>Allianz China Future Technologies</td>
<td>Plattformen, A-Shares und industrielle Zukunftstechnologien</td>
<td>Hohe Kosten je nach Anteilklasse und Manager-Risiko</td>
</tr>
<tr>
<td>Matthews China Innovators</td>
<td>Aktives Stock-Picking abseits der üblichen Indexschwergewichte</td>
<td>Strategie- und Titelauswahlrisiko</td>
</tr>
<tr>
<td>KraneShares STAR 50 ETF</td>
<td>Halbleiter, Deep Tech und technologische Autarkie</td>
<td>Sehr hohe Konzentration, Bewertung und Volatilität</td>
</tr>
</tbody>
</table>
</div>
<p>Der <strong>Allianz China Future Technologies</strong> investiert sowohl in chinesische Onshore- als auch Offshore-Aktien. Neben bekannten Plattformunternehmen kann er auch Batteriehersteller, Halbleiterausrüster und industrielle Technologieführer halten. Das Konzept ist breiter als der Hang Seng TECH Index. Anleger sollten jedoch unbedingt die Kosten der verfügbaren Anteilklasse prüfen. Günstigere institutionelle Tranchen sind teilweise auch für Privatanleger erhältlich. Mehr dazu im Beitrag <a href="https://www.investmentfonds.blog/fondskosten-senken-guenstige-tranchen-auch-fuer-privatanleger/">Fondskosten senken: günstige Tranchen auch für Privatanleger</a>.</p>
<p>Der <strong>Matthews China Innovators</strong> (WKN der I-Tranche A1JSXM) setzt stärker auf innovative chinesische Unternehmen jenseits der bekannten Mega-Caps. Das kann die vorhandenen globalen Technologiefonds sinnvoll ergänzen. Allerdings wurde die Strategie im April 2026 geändert. Seitdem liegt der Fokus auf All Shares und nicht mehr nur auf Small Caps. <strong>Deswegen ist wichtig: die frühere Wertentwicklung lässt sich nicht uneingeschränkt auf das heutige Mandat übertragen.</strong> Details zum Fonds bei <a href="https://www.matthewsasia.com/funds/etfs/china-innovators-active-etf/" title="Matthews Asia">Matthews Asia</a></p>
<p>Der <strong>KraneShares STAR 50 ETF</strong> investiert in Unternehmen des Science and Technology Innovation Board in Shanghai. Seine Schwerpunkte liegen bei chinesischen Halbleitern und Deep Tech. Das Produkt bietet das deutlichste Exposure zu Chinas technologischer Autarkie, ist aber hoch konzentriert und volatil. Es eignet sich eher als kleine Spezialwette denn als breit gestreuter China-Baustein. Details bei <a href="https://kraneshares.com/etf/kstr/" title="KraneShares">KraneShares</a></p>
<h2>Sollte die Währung abgesichert werden?</h2>
<p>Bei einem langfristigen Aktieninvestment ist eine Euro-Absicherung meist nicht zwingend. Wichtig: Eine in Euro notierende Anteilklasse ist noch nicht automatisch währungsgesichert. Entscheidend sind die Währungen der zugrunde liegenden Aktien und die konkrete Hedging-Methode.</p>
<p>Währungsgesicherte Tranchen verursachen Reibungsverluste durch Zinsdifferenzen, Devisentermingeschäfte und regelmäßiges Rollen. Bei einem kleinen China-Satelliten mit langem Anlagehorizont erscheint eine ungesicherte Tranche daher meist sinnvoller. Das Aktien-, Bewertungs- und Regulierungsrisiko dürfte die Währungsschwankungen deutlich überlagern.</p>
<p>Bei Bezeichnungen wie „H2-EUR“ sollte außerdem geprüft werden, ob tatsächlich die Portfoliowährungen – etwa Renminbi, Hongkong-Dollar und US-Dollar – oder lediglich die Basiswährung des Fonds gegenüber dem Euro abgesichert wird. Eine ausführlichere Einordnung finden Sie im Beitrag <a href="https://www.investmentfonds.blog/droht-nach-dem-aktiencrash-auch-ein-dollar-crash/">Droht nach dem Aktiencrash auch ein Dollar-Crash?</a></p>
<h2>Fazit: Ergänzung statt Ersatz</h2>
<p>China hat den technologischen Abstand zu den USA in mehreren Bereichen erheblich verkürzt und bei kosteneffizienter KI, Batterien, Elektrofahrzeugen, Robotik und industrieller Skalierung eigene Stärken aufgebaut. <strong>Daraus folgt aber nicht, dass China-Tech-Aktien automatisch die besseren Investments sind.</strong> Staatliche Einflussnahme, schwächerer Aktionärsschutz, geopolitische Konflikte, hohe Kapitalintensität und Preiskämpfe rechtfertigen weiterhin einen Bewertungsabschlag.</p>
<p>US-Tech bleibt daher das geeignetere Kerninvestment. China-Tech kann als begrenzter Satellit zusätzliches Renditepotenzial erschließen – besonders dann, wenn Bewertungen attraktiv sind und die politische Risikoprämie sinkt. Wer bereits globale Technologiefonds hält, kann die China-Auswahl grundsätzlich deren Fondsmanagement überlassen.</p>
<p>Ein zusätzlicher China-Fonds oder ETF ist vor allem dann konsequent, wenn ausdrücklich eine langfristige China-Tech-Übergewichtung gewünscht wird. Als Größenordnung erscheint für einen solchen Satelliten eher <strong>0,5 bis 2 Prozent des Gesamtdepots</strong> plausibel als eine große strategische Umschichtung.</p>
<p>Entscheidend ist letztlich nicht nur, ob China technologisch weiter aufholt. Entscheidend ist, ob der ausgewählte Fonds die daraus entstehenden Gewinne nach Kosten und Risiken tatsächlich für seine Anleger vereinnahmen kann.</p>
<p>Zum Hintergrund lesen Sie bitte auch unseren Artikel aus dem Januar 2025: <a href="https://www.investmentfonds.blog/deepseek-kuenstliche-intelligenz-aus-china/">Künstliche Intelligenz: DeepSeek aus China im Fokus</a>.</p>
<p>&nbsp;</p>
<h6><strong>Copyright © 2026 investmentfonds.blog – alle Rechte vorbehalten</strong></h6>
<h6><strong>Hinweis:</strong> Alle Angaben basieren auf öffentlich zugänglichen Daten. Dieser und andere Beiträge stellen keine Anlageberatung dar, sind keine Empfehlungen und geben ausschließlich meine persönliche und private Meinung wieder. Weitere Hinweise siehe <a title="Disclaimer und Haftungsausschluss" href="https://www.investmentfonds.blog/disclaimer/">Disclaimer</a><br />
Dieser Artikel wurde redaktionell erstellt. KI‑Tools wurden ausschließlich zur Unterstützung bei Struktur, Formulierungen oder technischen Optimierungen eingesetzt.</h6><p>The post <a href="https://www.investmentfonds.blog/china-tech-fonds-etf-us-tech/">China-Tech auf der Überholspur? Fonds und ETFs als Alternative zu US-Tech</a> first appeared on <a href="https://www.investmentfonds.blog">FondsBlog</a>.</p>]]></content:encoded>
					
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			</item>
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		<title>Hohe Ausschüttungen und Dividenden: KEIN Geschenk für Anleger</title>
		<link>https://www.investmentfonds.blog/hohe-ausschuettungen-und-dividenden-kein-geschenk-fuer-anleger/</link>
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		<dc:creator><![CDATA[Dirk Top]]></dc:creator>
		<pubDate>Mon, 31 Aug 2026 18:03:20 +0000</pubDate>
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<h2>Warum hohe Ausschüttungen trügerisch wirken</h2>
<p>In vielen Medien werden Fonds und ETFs mit hohen Ausschüttungen oder üppigen Dividendenrenditen als besonders attraktive Kapitalanlage dargestellt. Dabei entsteht leicht der Eindruck, Ausschüttungen seien ein zusätzlicher Vorteil oder sogar eine Art Ersatzrente. Tatsächlich ist das Bild deutlich komplexer: Hohe Ausschüttungen wirken oft besser, als sie langfristig sind.</p>
<p>Weil kritische Analysen zu Dividendenfonds und Hochdividenden‑ETFs selten sind, beleuchten wir dieses Thema im Detail.</p>
<p><span id="more-2953"></span></p>
<p>&nbsp;</p>
<h2>Ausschüttungsrendite vs. Gesamtrendite</h2>
<h3>Warum die reine Ausschüttung nichts über die Gesamtperformance aussagt</h3>
<p>Auf den ersten Blick wirken zweistellige Ausschüttungsrenditen verlockend: Monat für Monat oder Quartal für Quartal kommt Geld aufs Konto, ohne dass man Anteile verkaufen muss – das fühlt sich wie ein Bonus an.</p>
<p>Tatsächlich handelt es sich aber nicht um Geschenke, sondern um eine Umschichtung innerhalb des Fonds oder Unternehmens: Am Ex‑Tag wird die Ausschüttung rechnerisch vom Kurs abgezogen. Der Gesamtwert (Anzahl Anteile × Kurs + Ausschüttung) ändert sich durch die Zahlung zunächst nicht.</p>
<h3>Ex‑Tag‑Mechanik und mathematische Zusammenhänge</h3>
<p>Wer nur auf die Höhe der Ausschüttung schaut, übersieht leicht, dass eine sehr hohe laufende Rendite oft mit schwächerer Kursentwicklung bezahlt wird. Im Extremfall lebt man von der Substanz, während das Vermögen real schrumpft.</p>
<p>Deshalb ist für eine seriöse Beurteilung entscheidend, immer die Gesamtrendite („Total Return“) über mehrere Jahre zu betrachten: Kursentwicklung plus Ausschüttungen, idealerweise mit Wiederanlage.</p>
<p>&nbsp;</p>
<h2>Faktencheck: Hochdividenden‑ETFs im Vergleich</h2>
<h3>Extreme Ausschüttungsrenditen als mögliches Warnsignal</h3>
<p>Ein prominentes Beispiel für Hochdividenden‑Strategien ist der Global X SuperDividend UCITS ETF (ISIN IE00077FRP95), der bis zu 100 der weltweit dividendenstärksten Aktien auswählt und monatlich ausschüttet. Die Ausschüttungsrendite liegt aktuell bei rund 9,5 Prozent.</p>
<p>Beim Blick auf die Gesamtrendite relativiert sich das Bild jedoch: Seit Auflage im Jahr 2022 liegt die annualisierte Total‑Return‑Rendite nur etwa im Bereich von rund 1 Prozent p.a. – trotz hoher Ausschüttungen.</p>
<h3>Vergleich mit globalen Qualitäts‑Dividendenstrategien</h3>
<p>Breit gestreute Qualitäts‑Dividenden‑ETFs wie der iShares MSCI World Quality Dividend Advanced oder der Vanguard FTSE All‑World High Dividend Yield verzeichnen über drei bis fünf Jahre Gesamtperformancegrößenordnungen von 60–80 Prozent – trotz deutlich niedrigerer Ausschüttungsrenditen um 2 Prozent.</p>
<p>Die Daten legen nahe: Extreme Ausschüttungsrenditen können ein Warnsignal sein, dass der Fokus zu stark auf laufendem Cashflow und zu wenig auf Substanzerhalt und Qualitätsfaktoren liegt.</p>
<p>&nbsp;</p>
<h2>Steuerliche Auswirkungen hoher Ausschüttungen</h2>
<h3>Freistellungsauftrag und laufende Kapitalerträge</h3>
<p>In Deutschland werden Ausschüttungen als laufende Kapitalerträge behandelt und verbrauchen direkt den Sparer‑Pauschbetrag (1.000 Euro für Alleinstehende, 2.000 Euro für Zusammenveranlagte). Bei Hochdividenden‑ETFs ist dieser Freibetrag schnell ausgeschöpft.</p>
<h3>Vorabpauschale bei thesaurierenden ETFs</h3>
<p>Thesaurierende ETFs funktionieren steuerlich anders: Hier greift die Vorabpauschale, ein gedeckelter fiktiver Ertrag, der häufig deutlich niedriger ausfällt als die laufenden Ausschüttungen eines High‑Yield‑ETFs.</p>
<h3>Steuerstundungseffekte und Zinseszinseffekt</h3>
<p>In der Praxis führt dies dazu, dass thesaurierende ETFs den Freistellungsauftrag langsamer beanspruchen und ein größerer Teil des Wertzuwachses bis zur Veräußerung steuerlich gestundet wird – ein klarer Zinseszinseffekt zugunsten thesaurierender Lösungen.</p>
<p>&nbsp;</p>
<h2>Psychologische Gründe für die Beliebtheit von Ausschüttungen</h2>
<h3>Warum Ausschüttungen wie „Gehalt“ wirken</h3>
<p>Viele Privatanleger greifen weiterhin gerne zu ausschüttenden Fonds. Verhaltensökonomisch ist das nachvollziehbar: Eine Ausschüttung fühlt sich wie ein Gehalt an, während Verkäufe von Anteilen als Substanzverzehr wahrgenommen werden.</p>
<h3>Verhaltensökonomische Fallstricke</h3>
<p>Mediale Schlagzeilen über „monatliche Dividenden“ oder „Ersatzrente aus Ausschüttungen“ verstärken diesen Effekt, obwohl mathematisch ein gut geplanter Entnahmeplan oft überlegen ist.</p>
<p>&nbsp;</p>
<h2>Entnahmeplan statt Ausschüttungsfalle</h2>
<h3>Wie ein ETF‑Entnahmeplan funktioniert</h3>
<p>Ein ETF‑Entnahmeplan funktioniert wie ein umgekehrter Sparplan: Statt regelmäßig Geld einzuzahlen, verkauft man periodisch kleine ETF‑Anteile, während der Rest des Vermögens investiert bleibt.</p>
<h3>Geeignete Basis‑ETFs für Entnahmepläne</h3>
<p>Ein Kandidat wäre beispielsweise der SPDR MSCI ACWI UCITS ETF (IE00B44Z5B48, A1JJTD), ein globaler, breit diversifizierter Thesaurierer mit physischer Replikation und niedriger TER.</p>
<p>Falls es eine bewährte Dividendenstrategie sein soll, käme z. B. der thesaurierende iShares MSCI World Quality Dividend Advanced USD ACC ETF (WKN A2P3WJ) in Betracht. Details bei <a href="https://www.ishares.com/de/privatanleger/de/produkte/313867/ishares-msci-world-quality-dividend-advanced-ucits-etf?switchLocale=y&#038;siteEntryPassthrough=true" title="Ishares">Ishares</a></p>
<h3>Broker‑Konditionen und praktische Umsetzung</h3>
<p>Einige Broker ermöglichen ETF‑Entnahmepläne bereits ab kleinen Beträgen. Nach unseren Informationen (Stand August 2026) sind kostenlose Entnahmepläne über Flatex (Deutschland) und Trade Republic möglich. Angaben ohne Gewähr.</p>
<p>&nbsp;</p>
<h2>Praktische Entscheidungshilfe für Anleger</h2>
<h3>Gesamtrendite über 5–10 Jahre prüfen</h3>
<p>Statt der Frage „Wie hoch sind meine Dividenden?“ sollten Anleger sich fragen, wie die Gesamtrendite ihres Produkts im Vergleich zu einem einfachen Welt‑ETF aussieht.</p>
<h3>Steuerliche Effekte realistisch einschätzen</h3>
<p>Hohe laufende Ausschüttungen können den Freistellungsauftrag schnell verbrauchen und die Steuerlast erhöhen.</p>
<h3>Psychologische Präferenzen erkennen und einordnen</h3>
<p>Wer feststellt, dass er eher ein „Renditegefühl“ kauft als echte langfristige Gesamtrendite, sollte High‑Yield‑Strategien kritisch hinterfragen.</p>
<p>&nbsp;</p>
<h2>Fazit: Ausschüttungen richtig einordnen</h2>
<h3>Warum Ausschüttungen keine Geschenke sind</h3>
<p>Hohe Ausschüttungen und Dividenden sind keine Geschenke, sondern eine von mehreren Komponenten der Gesamtverzinsung – mit klaren Vor‑ und Nachteilen.</p>
<h3>Wie Anleger langfristig bessere Entscheidungen treffen</h3>
<p>Ein globaler Thesaurierer plus gut geplanter Entnahmeplan bietet häufig das bessere Chance‑Risiko‑Profil als extreme Hochdividenden‑Strategien.</p>
<hr>
<p>&nbsp;</p>
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<h6><strong>Hinweis:</strong> Alle Angaben basieren auf öffentlich zugänglichen Daten. Dieser und andere Beiträge stellen keine Anlageberatung dar, sind keine Empfehlungen und geben ausschließlich meine persönliche und private Meinung wieder. Weitere Hinweise siehe <a title="Disclaimer und Haftungsausschluss" href="https://www.investmentfonds.blog/disclaimer/">Disclaimer</a><br />
Dieser Artikel wurde redaktionell erstellt. KI‑Tools wurden ausschließlich zur Unterstützung bei Struktur, Formulierungen oder technischen Optimierungen eingesetzt.</h6><p>The post <a href="https://www.investmentfonds.blog/hohe-ausschuettungen-und-dividenden-kein-geschenk-fuer-anleger/">Hohe Ausschüttungen und Dividenden: KEIN Geschenk für Anleger</a> first appeared on <a href="https://www.investmentfonds.blog">FondsBlog</a>.</p>]]></content:encoded>
					
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		<title>VanEck Morningstar Dividend Leaders ETF – Income‑Perle oder Finanz‑Klumpen?</title>
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		<dc:creator><![CDATA[Dirk Top]]></dc:creator>
		<pubDate>Tue, 21 Jul 2026 10:47:40 +0000</pubDate>
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					<description><![CDATA[<p>Dieser ETF erfreut sich enormer Beliebtheit. Anleger und Medien sind voll des Lobes, Morningstar vergibt ein Silver‑Rating, und viele Rankings führen ihn als Income‑Favoriten. Kritische Stimmen oder Hinweise auf Schwachstellen muss man mit der Lupe suchen. Anlass genug, den VanEck Morningstar Dividend Leaders (ISIN NL0011683594, WKN A2JAHJ) einer sehr gründlichen Analyse zu unterziehen: &#160; Facts zum &#8230; <a href="https://www.investmentfonds.blog/vaneck-morningstar-dividend-leaders-etf-income-perle-oder-finanz-klumpen/" class="more-link">Weiterlesen <span class="screen-reader-text">VanEck Morningstar Dividend Leaders ETF – Income‑Perle oder Finanz‑Klumpen?</span> <span class="meta-nav">&#8594;</span></a></p>
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										<content:encoded><![CDATA[<p><script type="application/ld+json"><span data-mce-type="bookmark" style="display: inline-block; width: 0px; overflow: hidden; line-height: 0;" class="mce_SELRES_start">﻿</span><span data-mce-type="bookmark" style="display: inline-block; width: 0px; overflow: hidden; line-height: 0;" class="mce_SELRES_start">﻿</span>
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<figure id="attachment_2664-3" aria-describedby="caption-attachment-2664-3" style="width: 300px" class="wp-caption aligncenter"><img decoding="async" class="wp-image-2664" src="https://www.investmentfonds.blog/wp-content/uploads/2026/07/vaneck-morningstar-titelbild.webp" alt="Titelbild zum Artikel über den VanEck Morningstar Developed Markets Dividend Leaders UCITS ETF." width="300" height="200" /><figcaption id="caption-attachment-2664-3" class="wp-caption-text">Ein Dividenden-ETF mit hoher Gewichtung im Finanzsektor</figcaption></figure>
<p>Dieser ETF erfreut sich enormer Beliebtheit. Anleger und Medien sind voll des Lobes, Morningstar vergibt ein Silver‑Rating, und viele Rankings führen ihn als Income‑Favoriten. Kritische Stimmen oder Hinweise auf Schwachstellen muss man mit der Lupe suchen.</p>
<p>Anlass genug, den <strong>VanEck Morningstar Dividend Leaders (ISIN NL0011683594, WKN A2JAHJ)</strong> einer sehr gründlichen Analyse zu unterziehen:</p>
<p><span id="more-2886"></span><br />
&nbsp;</p>
<h2>Facts zum ETF:</h2>
<p class="tm7"><span class="tm9">Volumen ca. </span><span class="tm8">8,1 Mrd. Euro </span></p>
<p>TER 0,38%</p>
<p>physische Vollreplikation</p>
<p>Ausschüttung quartalsweise</p>
<p>Größte Länderpositionen: GB und USA je ca. 16%, Frankreich 13%</p>
<p>(Angaben aus dem Factsheet Juni 2026 bei <a title="VanEck" href="https://www.vaneck.com/de/de/dividenden-etf/#Dokumente">VanEck )</a></p>
<p>&nbsp;</p>
<h2>Performance, Drawdowns, Sharpe-Ratio:</h2>
<p>Performance 1 Jahr: 29,3%; 3 Jahre: 76,7%; 5 Jahre 129%</p>
<p>Im Kalenderjahr 2018 verlor der ETF -7,5%, in 2020 (Corona) waren es -10,4%</p>
<p>Das schwache Börsenjahr 2022 wird im Factsheet mit +15,8% angegeben. Perf. 2025: +23,8%</p>
<p>Sharpe Ratio (annualisiert): 1 Jahr: 3,3%; 3 und 5 Jahre ca. 1,8%</p>
<p>MDD 1 Jahr: -4,1%; 3 und 5 Jahre ca. -14,0%</p>
<p>Was <span class="tm7">Rendite und Risiko‑adjustierte Kennzahlen anbelangt, liegt der VanEck im oberen Bereich seiner Peergroup</span></p>
<p>(Quelle = <a title="Onvista" href="https://www.onvista.de/etf/VanEck-Morningstar-Developed-Markets-Dividend-Leaders-UCITS-ETF-EUR-DIS-ETF-NL0011683594">Onvista</a>):</p>
<p>&nbsp;</p>
<h2>Zugrunde liegender Index:</h2>
<p>Der Morningstar® Developed Markets Large Cap Dividend Leaders Screened Select Index™ besteht aus den Top-100-Positionen basierend auf Dividendenerträgen, die den Filterkriterien entsprechen, einschließlich Unternehmen, deren Dividendenzahlungen Kontinuität und Nachhaltigkeit aufweisen. Die Gewichtung einer Aktie im Morningstar® Developed Markets Large Cap Dividend Leaders Screened Select Index™ wird nach der ausgeschütteten Gesamtdividende bestimmt. Der Index hat eine Sektor-Obergrenze von 40 %.</p>
<p>• Das maximale Gewicht einer Aktie zum Zeitpunkt der Überprüfung beträgt 5%.<br />
• Die maximale Gewichtung eines Sektors zum Zeitpunkt der Überprüfung beträgt 40%.<br />
• Der Index wird halbjährlich im Juni und Dezember neu zusammengesetzt und neu gewichtet.</p>
<p>(Quelle = <a title="VanEck" href="https://www.vaneck.com/de/de/anlagen/dividend-etf/index/">VanEck Indexbeschreibung</a>)</p>
<h3>Konsequenzen:</h3>
<p>Bedingt durch die Index-Konstruktion hat der ETF strukturell einen <strong>hohen Anteil von Banken, Versicherern und anderen Finanzwerten</strong>, weil diese in entwickelten Märkten überdurchschnittlich hohe und stabile Dividenden zahlen.</p>
<p>Aktuell entfallen etwa <strong>42% des Fondsvermögens auf den Finanzsektor</strong>, dazu zweistellige Anteile an Energie, Gesundheitswesen und Basiskonsumgütern. IT spielt nur eine Nebenrolle.</p>
<p>Dies macht den VanEck Morningstar Developed Markets Dividend Leaders zu einem <strong>klaren Value‑/Income‑Baustein</strong> und <strong><em>nicht</em></strong> zu einem „neutralen Welt‑ETF mit Dividendenfilter“.<br />
&nbsp;</p>
<h2>Risiken: Finanzklumpen und Krisenszenarien</h2>
<p>Die zentrale Frage lautet: <strong>Wie problematisch ist der hohe Finanzsektor‑Anteil langfristig?</strong></p>
<p>Mit aktuell ca. <strong>42% Anteil an dieser Branche</strong> ist der ETF anfällig für:</p>
<ul>
<li>Zins‑ und Kreditzyklen,</li>
<li>Bankenregulierung,</li>
<li>geopolitische und regulatorische Risiken im Finanzsystem.</li>
</ul>
<p>Eine Wiederholung einer schweren Bankenkrise wie 2007–2009 würde den Fonds überproportional treffen, auch wenn das Indexregelwerk problematische Titel mit instabiler Dividendenhistorie aussortiert.</p>
<p><strong>Fazit:</strong> Der VanEck Morningstar Developed Markets Dividend Leaders ist <strong>kein defensiver All‑Wetter‑ETF</strong>, aber ein <strong>transparenter, regelbasierter Dividenden‑Leaders‑Baustein</strong>, der das Finanzrisiko bewusst in Kauf nimmt, um Rendite und Ausschüttung zu erhöhen.<br />
&nbsp;</p>
<h2>Morningstar‑Rating</h2>
<p>Die „Morningstar Automated Analysis“ (kein Analysten-Rating) vergab im Mai 2026 das Rating „SILVER“.</p>
<p><strong>Process-Pillar</strong> wurde mit <strong>„Above Average“</strong> bewertet, basierend auf einer Information‑Ratio, welche über 1, 3 und 5 Jahre jeweils in den Top 10 % der Global‑Equity‑Income‑Kategorie liegt.</p>
<p><strong>People-Pillar</strong> erhielt ein <strong>„Average“</strong>, geerbt von einer anderen VanEck‑Strategie; kein dedizierter Analysten‑Text für dieses Fondsmanagement.</p>
<p>Zum <strong>Parent-Pillar</strong> ein Zitat aus dem o. g. Morningstar-Rating (übersetzt mit DeepL): „Unterdurchschnittlich &#8230; Auf wackligem Boden. Die wachsende Liste trendorientierter Fonds von VanEck und der jüngste Vergleich mit der SEC wecken allgemeine Bedenken hinsichtlich der Umsetzung und der verantwortungsvollen Anlageverwaltung. Das Unternehmen wird von „Durchschnittlich“ auf „Unterdurchschnittlich“ herabgestuft&#8230;“<br />
&nbsp;</p>
<h2>Chartvergleich:</h2>
<figure id="attachment_2890" aria-describedby="caption-attachment-2890" style="width: 1016px" class="wp-caption alignnone"><img loading="lazy" decoding="async" class="size-full wp-image-2890" src="https://www.investmentfonds.blog/wp-content/uploads/2026/07/vaneck-chartvergleich.webp" alt="Chartvergleich VanEck mit anderen Dividendenfonds" width="1016" height="603" srcset="https://www.investmentfonds.blog/wp-content/uploads/2026/07/vaneck-chartvergleich.webp 1016w, https://www.investmentfonds.blog/wp-content/uploads/2026/07/vaneck-chartvergleich-300x178.webp 300w, https://www.investmentfonds.blog/wp-content/uploads/2026/07/vaneck-chartvergleich-768x456.webp 768w" sizes="auto, (max-width: 1016px) 100vw, 1016px" /><figcaption id="caption-attachment-2890" class="wp-caption-text">Chartvergleich VanEck Morningstar Developed Markets Dividend Leaders mit anderen Dividendenfonds</figcaption></figure>
<h3>Vorbemerkung:</h3>
<p>Der Zeitraum 1.1.2020 bis 20.7.2026 wurde gewählt, weil er neben einigen positiven Börsenphasen auch den Corona-Crash März 2020, den Mini-Crash April 2025 und das schwache Börsenjahr 2022 beinhaltet. Die Vergleichswerte sind renommierte Dividenden-ETFs, teils auch mit sehr hohem Volumen, sowie ein erfolgreicher, aktiv gemanagter Dividendenfonds.</p>
<h3><strong>Chartanalyse:</strong></h3>
<p>Im Corona-Crash Jahr 2020 schnitt der VanEck schwach ab. Die Verluste im März waren hoch und die Aufholjagd im weiteren Verlaufsjahr begann relativ spät. Hingegen konnte der VanEck in 2022 als einziges Produkt in diesem Vergleich eine positive Performance generieren. Auch bei dem Kurseinbruch im März 2026 bewies der ETF defensive Qualitäten. Konnte aber, im Gegensatz zu den Wettbewerbern, anschließend nicht an der Aufwärtstendenz der Börse ab April partizipieren.</p>
<p>Auffallend bei diesem langjährigen Chartvergleich ist, dass zwei Klassiker, die auch bei Anlegern sehr beliebt sind, schlecht performten: Xtrackers Stoxx Gl. Sel. Divi. und der Spdr Gl. Divi. Aristocrats. Der WisdomTree war einige Jahre ein Überflieger, ließ aber ab ca. 2025 nach. Auffällig ist der relativ parallele Chartverlauf des kostengünstigen Vanguard und des einzigen aktiv gemanagten Fonds im Vergleich, dem UBS. Letzter wird mit einer TER von 1,87% angegeben. Man sieht hier wieder einmal, dass die Kosten nur einen von vielen wichtigen Aspekten darstellen.</p>
<p>&nbsp;</p>
<h2><strong>Unterschiede und Vorteile des VanEck gegenüber anderen Dividenden-ETFs:</strong></h2>
<p>Bei dem Vanguard spielen <span class="tm8">IT‑ und Kommunikationswerte eine deutlich größere Rolle als beim VanEck. Der Finanzsektor ist weniger dominant, hatte zuletzt aber auch fast 29% Anteil. </span></p>
<p>Der Wisdomtree setzt den Schwerpunkt auf Dividendenwachstum, die USA und IT sind viel höher gewichtet als bei VanEck und Vanguard.</p>
<p><strong>Vorteile des VanEck:</strong></p>
<p>niedrigere Korrelation zum MSCI World als die anderen ETF und geringer US-Anteil (zuletzt nur ca. 15%).</p>
<p>Daher gut geeignet für Anleger, die ihr Depot weniger techno- und US-lastig gestalten und stärker diversifizieren wollen.</p>
<p>Die höhere und dazu noch vierteljährliche Ausschüttung wird von vielen Quellen als Vorteil bezeichnet. Wir sehen dies differenzierter und abhängig von der Situation des jeweiligen Anlegers. Dieses Thema werden wir in einem der kommenden Blog-Artikel vertiefen.</p>
<p>&nbsp;</p>
<h2>Perspektiven:</h2>
<p>Solange Banken und Versicherer in entwickelten Märkten solide Gewinne, hohe und nachhaltig finanzierte Dividenden sowie ausreichend Kapitalausstattung vorweisen können, werden sie nach den Morningstar‑Regeln weiterhin einen großen Teil der Top‑100‑Selektion ausmachen können.</p>
<p>Die Finanzsektor‑Gewichtung im ETF dürfte daher auch künftig <strong>nah an der 40‑%-Obergrenze</strong> bleiben, mit temporären Ausschlägen darüber hinaus durch Kursbewegungen.</p>
<p>Womit sich dann die Frage stellt: Bleiben Finanzwerte langfristig Dividenden‑Leader oder verliert der Sektor durch Regulierung, digitale Konkurrenz und KI‑getriebene Geschäftsmodelländerungen an Ertragskraft? Oder profitieren Finanzwerte zukünftig überdurchschnittlich durch KI-Innovationen?<br />
&nbsp;</p>
<h2>FAZIT:</h2>
<p>In Portfolios mit starker Tech- und US-Growth-Lastigkeit könnte der VanEck eine gute Ergänzung als Income- und Value-Baustein darstellen. Vor einer Aufnahme ins Depot sollte aber auf jeden Fall geprüft werden, wie stark der Finanzsektor bereits durch andere Fonds oder ETFs repräsentiert wird. Auch sollte man eine potenzielle Finanzkrise 2.0, welche von manchen Fachkommentatoren nicht gänzlich ausgeschlossen wird, im Hinterkopf behalten. Daher stufen wir den VanEck Morningstar Developed Markets nicht als Buy-and-Hold, sondern eher als mögliche Depotergänzung ein, wobei ein konsequentes Risikomanagement notwendig bleibt. Bei Betrachtung des langfristigen Charts fällt auf, dass u. a. der altbewährte GD200 nützliche Ein- und Ausstiegssignale generiert hätte.</p>
<p>&nbsp;</p>
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			</item>
		<item>
		<title>ETF Rebalancing Mai 2026: wichtige Veränderungen</title>
		<link>https://www.investmentfonds.blog/etf-rebalancing-mai-2026-wichtige-veraenderungen/</link>
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		<dc:creator><![CDATA[Dirk Top]]></dc:creator>
		<pubDate>Fri, 05 Jun 2026 10:19:47 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Aktienfonds]]></category>
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					<description><![CDATA[<p>Das aktuelle Rebalancing hat deutliche Spuren in verschiedenen MSCI-Indizes hinterlassen. Besonders auffällig sind die Verschiebungen in den Value-Varianten sowie die zunehmende Dominanz des Halbleiter- und AI-Sektors in den Emerging Markets. Die folgenden Analysen zeigen, wie stark die Umschichtungen ausgefallen sind. Und warum sich die Indexlogik bei Developed und Emerging Markets so unterschiedlich auswirkt. MSCI World &#8230; <a href="https://www.investmentfonds.blog/etf-rebalancing-mai-2026-wichtige-veraenderungen/" class="more-link">Weiterlesen <span class="screen-reader-text">ETF Rebalancing Mai 2026: wichtige Veränderungen</span> <span class="meta-nav">&#8594;</span></a></p>
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										<content:encoded><![CDATA[<figure id="attachment_2664-4" aria-describedby="caption-attachment-2664-4" style="width: 300px" class="wp-caption aligncenter"><img loading="lazy" decoding="async" class="wp-image-2664" src="https://www.investmentfonds.blog/wp-content/uploads/2026/06/index-rebalancing-titelbild.webp" alt="Grafik zur Neugewichtung von ETF‑Portfolios mit Waage und Sektorverschiebungen" width="300" height="200" /><figcaption id="caption-attachment-2664-4" class="wp-caption-text"><br />Infografik zur Neugewichtung</figcaption></figure>
<p>Das <strong>aktuelle Rebalancing</strong> hat deutliche Spuren in verschiedenen MSCI-Indizes hinterlassen. Besonders auffällig sind die Verschiebungen in den Value-Varianten sowie die zunehmende Dominanz des Halbleiter- und AI-Sektors in den Emerging Markets. Die folgenden Analysen zeigen, wie stark die Umschichtungen ausgefallen sind. Und warum sich die Indexlogik bei Developed und Emerging Markets so unterschiedlich auswirkt.</p>
<p><!-- Weiterlesen-Tag --></p>
<p><span id="more-2821"></span></p>
<hr />
<h2>MSCI World Value: IT-Sektor und Micron deutlich reduziert</h2>
<p>Ein Blick auf die aktuelle Indexzusammensetzung des <a href="https://www.msci.com/indexes/index/105868" target="_blank" rel="noopener">MSCI World Value Index</a> dokumentiert das Ergebnis des Rebalancing Mai 2026: Hochgelaufene IT‑Werte wurden spürbar zurück gestutzt. Besonders betroffen sind die „Value‑Tech“-Gewinner der letzten Monate.</p>
<p>Bei der vorherigen Asset Allocation vor dem ETF Rebalancing Ende Mai dominierten Titel wie Micron Technology, sowie weitere Halbleiter- und IT-Werte den Index. Nach dem Rebalancing zeigt MSCI nun eine deutlich reduzierte Gewichtung von Micron (2,4% statt zuletzt 12,2%) und des gesamten IT‑Sektors (13% nach vormals 34%).</p>
<p>Das entspricht der Logik des Value‑Faktors: Sobald Aktien durch Kursrallys ihre Bewertungsrabatte verlieren, werden sie beim halbjährlichen Review zurückgefahren oder ersetzt. Der Index soll Value‑Exposure liefern – nicht dauerhaft Highflyer festschreiben.</p>
<p>Details zum ETF im Blog-Artikel vom April 2026: <a title="Ishares Edge Msci World Value" href="https://www.investmentfonds.blog/ishares-edge-msci-world-value-factor/">Ishares Edge Msci World Value</a></p>
<hr />
<h2>MSCI EM Value: Rebalancing mit noch stärkerem AI-/Tech-Bias</h2>
<p>Beim <strong>MSCI Emerging Markets Value Index</strong> ergibt sich überraschend ein gänzlich anderes Bild. Laut den aktuellen Daten zum <a href="https://www.msci.com/indexes/index/106063" target="_blank" rel="noopener">MSCI EM Value Index</a> ist der IT‑Sektor nach dem Mai‑2026‑Rebalancing nicht kleiner geworden, sondern sogar auf rund <strong>36 %</strong> angewachsen. Zuvor lag der Anteil bei ca. 32 %.</p>
<p>Besonders auffällig ist die Verschiebung innerhalb des Korea-/Halbleiter-Clusters:</p>
<ul>
<li><strong>SK Hynix</strong> verschwindet aus den Top‑10,</li>
<li><strong>Samsung Electronics</strong> steigt von ca. 3 % auf über 10 %.</li>
</ul>
<p>Hinter dieser Verschiebung steckt eine Kombination aus <strong>Value-Scores, Cap-Grenzen und Marktbewegungen</strong>. Erstens hat Samsung durch Kursentwicklung, Gewinndynamik und Bilanz-Kennzahlen offenbar einen <strong>höheren Value-Score</strong> als SK Hynix erreicht. Innerhalb des Tech-/Memory-Komplexes gilt Samsung damit als „günstigere“ Value-Wette im MSCI-Regelwerk. Zweitens arbeiten die Indexregeln mit <strong>Caps auf Einzeltitel und Gruppen</strong>; wenn TSMC und andere Halbleiter bereits sehr hohe Gewichte haben, kann der Algorithmus entscheiden, das Value-Exposure in Korea stärker über Samsung zu bündeln und SK Hynix im Gegenzug aus den Top‑10 zu verdrängen, um die Anzahl großer Overweights zu begrenzen. Drittens spielt die schiere Marktkapitalisierung eine Rolle: Samsung ist der deutlich größere und breiter diversifizierte Konzern, sodass ein Value-Index, der Kapitalisierungs- und Faktorüberlegungen kombiniert, bei gleicher Stilpräferenz eher Samsung hochzieht und SK Hynix relativ zurückstuft.</p>
<p>Damit wird klar: <em><strong>„Value“ in den Emerging Markets ist 2026 kein klassischer Mix aus Banken, Energie oder Rohstoffen.</strong></em> Stattdessen optimiert MSCI den Value‑Faktor innerhalb des Komplexes AI/Memory/Foundry. Einzelrisiken werden reduziert, der strukturelle Tech‑ und Korea‑Bias bleibt jedoch bestehen.</p>
<hr />
<h2>MSCI Emerging Markets: TSMC bei 14 % – ein Halbleiter-ETF mit EM-Etikett?</h2>
<p>Der aktuelle <strong>MSCI Emerging Markets Index</strong> hat mit einem breit gestreuten Schwellenländer-Basket nur noch begrenzt zu tun. Laut aktuellem Factsheet (29. Mai 2026) bei <a title="MSCI Emerging Markets" href="https://www.msci.com/indexes/index/891800">MSCI</a> entfallen auf:</p>
<ul>
<li><strong>TSMC: ca. 14,5 %</strong></li>
<li><strong>Samsung Electronics: ca. 7,8 %</strong></li>
<li><strong>SK Hynix: ca. 6,6 %</strong></li>
</ul>
<p>Im breiten <strong>MSCI Emerging Markets Index</strong> profitiert SK Hynix 1:1 von der Kursrallye: Das Gewicht steigt von rund 2,8 auf 6,6%, Samsung von etwa 5 auf 7,7%. Der Standardindex ist schlicht free-float-kapitalisierungsgewichtet und kennt keinen Value-Filter.</p>
<p>Damit stehen drei Halbleiter-/Techwerte für knapp ein Viertel des gesamten EM‑Index. Parallel liegt der IT‑Sektoranteil inzwischen bei über <strong>40 %</strong>. Der Grund ist methodisch: Der Standard‑MSCI‑EM kennt keine harte 10‑%‑Obergrenze für Einzeltitel. In einem Umfeld, in dem TSMC, Samsung und SK Hynix die Wertschöpfung dominieren, führt das zwangsläufig zu extremer Konzentration.</p>
<p>UCITS‑ETFs müssen zwar Diversifikationsregeln einhalten, arbeiten aber mit Caps/Sampling. Die Grundtendenz aber bleibt: <em><strong>Wer „den MSCI EM“ hält, besitzt 2026 faktisch einen Halbleiter‑/AI‑Infra‑ETF mit EM‑Label. </strong></em>Erst recht jetzt nach dem ETF Rebalancing Mai 2026.</p>
<p>Weiterhin unterliegen UCITS-Fonds zwar der bekannten 5/10/40-Regel, aber Indexfonds bekommen eine Sonderbehandlung: Sie dürfen einzelne Titel bis 20% des Fondsvermögens gewichten, in Extremfällen sogar bis 35%. Das erklärt, warum ein iShares-EM-ETF TSMC mit weit über 10% führen kann,  solange der Fonds als Indexreplizierer gilt und die übrigen Diversifikationsregeln eingehalten werden..</p>
<hr />
<h2>Vergleich der Indizes: Warum mehr oder weniger Technologie?</h2>
<p>Der Vergleich zwischen Developed‑ und Emerging‑Markets‑Value zeigt eine klare Divergenz:</p>
<h3>Developed Markets (MSCI World Value)</h3>
<ul>
<li>IT‑Gewichte sinken nach dem Rebalancing.</li>
<li>Micron &amp; Co. werden reduziert.</li>
<li>Value‑Exposure verschiebt sich zurück in klassische Substanzsektoren.</li>
</ul>
<h3>Emerging Markets (MSCI EM &amp; EM Value)</h3>
<ul>
<li>IT‑Gewichte steigen weiter – trotz Rebalancing.</li>
<li>Samsung wird massiv hochgewichtet, SK Hynix beim marktbreiten Index ebenso.</li>
<li>Value‑Exposure entsteht innerhalb des Halbleiter-/AI‑Clusters.</li>
</ul>
<p><strong>Vereinfacht gesagt:</strong><br />
In den Developed Markets gibt es genügend alternative Value‑Kandidaten, um hochgelaufene IT‑Titel zurückzufahren. In den Emerging Markets dagegen ist der Tech‑Sektor so dominant, dass selbst der Value‑Index seine „günstigen“ Titel innerhalb dieses Clusters findet.</p>
<p><strong>Für Anleger bedeutet dies</strong>: World Value kehrt zumindest teilweise in Richtung klassischer Value‑Sektoren zurück. „Value“ in EM ist 2026 eher eine relativ günstig bepreiste Ecke des Halbleiter‑/AI‑Komplexes. Wer nach ETF oder aktiv gemanagten Fonds mit wenig IT im Bereich Emerging Markets Value sucht, findet dies am ehesten noch bei Produkten wie Dimensional EM Targeted Val. (z. B. WKN A1C9DV, ISIN IE00B1W6DN61) oder Pzena EM Select Val. (z. B. WKN A3C837, ISIN IE000CDUF2C2)</p>
<hr />
<h6><strong>Copyright © 2026 investmentfonds.blog – alle Rechte vorbehalten</strong></h6>
<h6><strong>Hinweis:</strong> Alle Angaben basieren auf öffentlich zugänglichen Daten. Dieser und andere Beiträge stellen keine Anlageberatung dar, sind keine Empfehlungen und geben ausschließlich meine persönliche und private Meinung wieder. Weitere Hinweise siehe <a title="Disclaimer und Haftungsausschluss" href="https://www.investmentfonds.blog/disclaimer/">Disclaimer</a>.</h6><p>The post <a href="https://www.investmentfonds.blog/etf-rebalancing-mai-2026-wichtige-veraenderungen/">ETF Rebalancing Mai 2026: wichtige Veränderungen</a> first appeared on <a href="https://www.investmentfonds.blog">FondsBlog</a>.</p>]]></content:encoded>
					
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		<item>
		<title>iShares Edge MSCI World Value: Bewertung und Analyse</title>
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		<dc:creator><![CDATA[Dirk Top]]></dc:creator>
		<pubDate>Sat, 18 Apr 2026 13:16:43 +0000</pubDate>
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		<category><![CDATA[Value Investing]]></category>
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					<description><![CDATA[<p>Wo Value draufsteht, muss nicht unbedingt Value drin sein: Die „Edge“-Falle Der iShares Edge MSCI World Value Factor USD ACC, WKN A12ATG, ISIN IE00BP3QZB59 ist in den letzten Jahren bei Privatanlegern enorm populär geworden. Dabei wissen viele gar nicht um die Feinheiten von &#8222;enhanced Value&#8220;, die Rolle von Micron Technology und mögliche Strategie-Änderungen durch MSCI. &#8230; <a href="https://www.investmentfonds.blog/ishares-edge-msci-world-value-factor/" class="more-link">Weiterlesen <span class="screen-reader-text">iShares Edge MSCI World Value: Bewertung und Analyse</span> <span class="meta-nav">&#8594;</span></a></p>
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"headline": "Wo Value draufsteht, muss nicht unbedingt Value drin sein: Die „Edge“-Falle",
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<figure id="attachment_2664-5" aria-describedby="caption-attachment-2664-5" style="width: 300px" class="wp-caption aligncenter"><img loading="lazy" decoding="async" class="wp-image-2664" src="https://www.investmentfonds.blog/wp-content/uploads/2026/04/ishares-msci-world-value-titelbild.webp" alt="Illustration zum iShares MSCI World Value Factor: Ein schockierter Anleger öffnet die Büchse der Pandora, aus der Nvidia- und Micron-Aktien steigen" width="300" height="200" /><figcaption id="caption-attachment-2664-5" class="wp-caption-text">Pandoras Büchse im Value-Depot: Wer den iShares Edge MSCI World Value öffnet, findet derzeit überraschend viel High-Tech wie Nvidia und Micron</figcaption></figure>
<article>
<h1>Wo Value draufsteht, muss nicht unbedingt Value drin sein: Die „Edge“-Falle</h1>
<p>Der iShares Edge MSCI World Value Factor USD ACC, WKN A12ATG, ISIN IE00BP3QZB59 ist in den letzten Jahren bei Privatanlegern enorm populär geworden. Dabei wissen viele gar nicht um die Feinheiten von &#8222;enhanced Value&#8220;, die Rolle von Micron Technology und mögliche Strategie-Änderungen durch MSCI. Der nachfolgende Artikel soll das Spezielle an dieser Konstruktion beleuchten:</p>
</article>
<p><span id="more-2703"></span></p>
<p>Wer heute nach „Value“ sucht, findet zwei Welten vor, die kaum unterschiedlicher sein könnten. Auf der einen Seite steht der ETF-Gigant von <strong><a title="iShares" href="https://www.ishares.com/de/privatanleger/de/produkte/270048/ishares-msci-world-value-factor-ucits-etf?switchLocale=y&amp;siteEntryPassthrough=true">iShares</a> </strong>, auf der anderen Seite hochkarätige aktive Strategien wie der <strong>Heptagon Kopernik</strong>, <strong>Value Intelligence AMI</strong> oder <strong>MFS Meridian Contrarian</strong>. Doch wer hier nur auf das Etikett schaut, erlebt Überraschungen bei Inhalt, Kosten und Risiko.</p>
<h2>1. Das „Edge“-Geheimnis: Warum dies kein gewöhnlicher iShares-Fonds ist</h2>
<p>Viele Anleger verwechseln den <em>iShares Edge</em> mit einem klassischen <em>iShares MSCI World</em>. Der Unterschied ist fundamental:</p>
<ul>
<li><strong>Der klassische MSCI World:</strong> Investiert nach Marktkapitalisierung. Je teurer und größer ein Unternehmen, desto schwerer wiegt es im Depot.</li>
<li><strong>Der „Edge“ (Smart Beta):</strong> Nutzt einen mathematischen Filter für fundamentale Unterbewertung (KGV, KBV, Cashflow).</li>
<li><strong>Der Sektoren-Zwang:</strong> Der ETF ist <strong>sektorneutral</strong>. Er muss die Branchengewichtung des Mutter-Index halten. Das führt dazu, dass Halbleiter-Werte wie Micron oder Intel plötzlich Schwergewichte in einem Value-ETF werden können, um die Quote des IT-Sektors zu füllen. Und sogar eine Nvidia in einem World Value ETF vertreten ist.</li>
</ul>
<h2>2. Die „Halbleiter-Wette“ im Value-Gewand</h2>
<p>Ein Blick in das Factsheet (Stand Mörz 2026) zeigt eine überraschende Technologie-Lastigkeit:</p>
<ul>
<li><strong>IT-Sektor:</strong> Mit <strong>27 %</strong> die größte Sektorgewichtung.</li>
<li><strong>Top-Holdings:</strong> Drei Halbleiter-Werte – <strong>Micron Technology (5,5 %)</strong>, <strong>Intel (2,8 %)</strong> und <strong>Qualcomm (1,7 %)</strong> – bilden einen Kern von über 10 % des Portfolios.</li>
</ul>
<h2>3. Bevorstehende Index-Änderungen: Was Anleger wissen müssen</h2>
<p>MSCI hat für 2026 Anpassungen an der „Enhanced Value“-Methodik angekündigt. Es sollen engere Grenzen (Caps) für Einzelwerte eingeführt werden, um extreme Klumpenrisiken wie bei Micron zu vermeiden. Das Branding „Edge“ bleibt, aber der Index wird „erwachsener“ und weniger anfällig für einzelne Highflyer.</p>
<h2>4. Kostenvergleich: Effizienz vs. Überzeugung</h2>
<table border="1" cellpadding="5">
<thead>
<tr>
<th>Fonds</th>
<th>WKN</th>
<th>TER</th>
<th>Besonderheit</th>
</tr>
</thead>
<tbody>
<tr>
<td>iShares Edge MSCI World Value</td>
<td>A12ATG</td>
<td>0,25 %</td>
<td>Günstig, aber sektorneutral (viel Tech).</td>
</tr>
<tr>
<td>MFS Meridian Contrarian (W1)</td>
<td>A3DJTZ</td>
<td>0,85 %</td>
<td>Antizyklisch; hocheffizient. <strong>Achtung: Softclose droht!</strong></td>
</tr>
<tr>
<td>Value Intelligence AMI (I)</td>
<td>A0YAX8</td>
<td>0,98 %</td>
<td>Fokus auf reale Substanz, defensiv.</td>
</tr>
<tr>
<td>Heptagon Kopernik (AE)</td>
<td>A1XEJ4</td>
<td>1,65 %</td>
<td>Radikaler Deep Value (Rohstoffe, Uran).</td>
</tr>
</tbody>
</table>
<h2>5. iShares Edge MSCI World Value Bewertung:</h2>
<p>Morningstar vergab zuletzt ein &#8222;Silver&#8220; im Medalist-Rating für diesen ETF. Gleich hoch wurde der MFS eingestuft. Der Value I. erhielt ein &#8222;Bronze&#8220;, der Heptagon nur ein &#8222;Neutral&#8220;.</p>
<h2>Fazit</h2>
<p>Der iShares Edge ist ideal für eine kosteneffiziente „Value-Light“-Strategie. Wer jedoch verhindern will, dass sein Value-Depot im Kern aus Halbleitern besteht, sollte aktive Alternativen wie den MFS Meridian Contrarian prüfen – solange diese noch für neue Investoren offen sind. Und ganz besonders auf das Rebalancing des iShares im Mai 2026 und die neue Konzeption der Edge-Strategie von MSCI achten.</p>
<p>Letztlich bleibt dieser Value-ETF ein spannendes Instrument, erfordert aber ein Verständnis für die zugrunde liegende Index-Logik. Wer wissen möchte, wie dieser Faktor im Zusammenspiel mit anderen Ansätzen funktioniert, sollte einen Blick in den Artikel zu den <a class="ng-star-inserted" title="Faktor Strategien" href="https://www.investmentfonds.blog/faktor-strategien/" target="_blank" rel="noopener" data-hveid="0" data-ved="0CAAQ_4QMahgKEwj9i5zPuPeTAxUAAAAAHQAAAAAQ0AE">Faktor-Strategien</a> werfen.</p>
<p>Zu den o. g. aktiv gemanagten Fonds siehe auch den Beitrag <a title="Günstige Tranchen für Privatanleger" href="https://www.investmentfonds.blog/fonds-kauft-man-bei-der-bank-nebenan-oder-im-supermarkt/">Günstige Tranchen für Privatanleger </a>vom November 2021.</p>
<p>&nbsp;</p>
<div>
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			</item>
		<item>
		<title>Rohstoff-ETF im Härtetest: RICI vs. UBS CMCI – Depotabsicherung im Schatten des Iran-Konflikts</title>
		<link>https://www.investmentfonds.blog/rohstoff-etf-depotabsicherung-rici-ubs/</link>
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		<dc:creator><![CDATA[Dirk Top]]></dc:creator>
		<pubDate>Thu, 12 Mar 2026 18:57:51 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Absicherung]]></category>
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					<description><![CDATA[<p>Geopolitische Spannungen am Golf und Versorgungsängste bei Agrargütern: Im März 2026 versucht mancher Anleger mit einem Rohstoff-ETF sein Depot &#8211; zumindest teilweise &#8211; gegen Verluste abzusichern. Doch Vorsicht: das Produkt muss zum Marktumfeld passen. Im nachfolgenden Artikel werfen wir einen Blick hinter die Kulissen des Market Access RICI (A0JK68) und des UBS CMCI (A1C79N). Die &#8230; <a href="https://www.investmentfonds.blog/rohstoff-etf-depotabsicherung-rici-ubs/" class="more-link">Weiterlesen <span class="screen-reader-text">Rohstoff-ETF im Härtetest: RICI vs. UBS CMCI – Depotabsicherung im Schatten des Iran-Konflikts</span> <span class="meta-nav">&#8594;</span></a></p>
<p>The post <a href="https://www.investmentfonds.blog/rohstoff-etf-depotabsicherung-rici-ubs/">Rohstoff-ETF im Härtetest: RICI vs. UBS CMCI – Depotabsicherung im Schatten des Iran-Konflikts</a> first appeared on <a href="https://www.investmentfonds.blog">FondsBlog</a>.</p>]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[<p><script type="application/ld+json">
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  "@type": "InvestmentFund",
  "name": "Market Access Rogers International Commodity Index UCITS ETF",
  "identifier": "LU0249326488",
  "tickerSymbol": "A0JK68",
  "category": "Commodity ETF",
  "provider": {
    "@type": "Organization",
    "name": "FundRock Management Company S.A."
  },
  "description": "Ein synthetischer Rohstoff-ETF, der 38 verschiedene Rohstoffe abbildet und nach globaler wirtschaftlicher Bedeutung gewichtet."
}
</script></p>
<p><script type="application/ld+json">
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  "@context": "https://schema.org",
  "@type": "InvestmentFund",
  "name": "UBS CMCI Composite SF UCITS ETF",
  "identifier": "IE00B53H0131",
  "tickerSymbol": "A1C79N",
  "category": "Commodity ETF",
  "provider": {
    "@type": "Organization",
    "name": "UBS Fund Management (Ireland) Limited"
  },
  "description": "Ein synthetischer Rohstoff-ETF mit Constant Maturity Technologie zur Optimierung von Rollrenditen."
}
</script></p>
<p><img loading="lazy" decoding="async" class="aligncenter wp-image-2664" src="https://www.investmentfonds.blog/wp-content/uploads/2026/03/chartvgl-rici-ua-3m.webp" alt="Chartvergleich Rici" width="353" height="200" /></p>
<article>Geopolitische Spannungen am Golf und Versorgungsängste bei Agrargütern: Im März 2026 versucht mancher Anleger mit einem <b data-path-to-node="9,0,0" data-index-in-node="189">Rohstoff-ETF </b>sein Depot &#8211; zumindest teilweise &#8211; gegen Verluste abzusichern. Doch Vorsicht: das Produkt muss zum Marktumfeld passen. Im nachfolgenden Artikel werfen wir einen Blick hinter die Kulissen des Market Access RICI (A0JK68) und des UBS CMCI (A1C79N).<span id="more-2674"></span></p>
<h2>Die Rückkehr der „Real Assets“: Ein Blick auf 2022 und 2026</h2>
<p>In Phasen massiver Angebotsschocks – wie wir sie zu Beginn des Ukraine-Konflikts 2022 und aktuell im März 2026 durch die Spannungen im Iran erleben – zeigen Rohstoffe ihre wahre Stärke als Depot-Absicherung. Während der europäische Leitindex <strong>STOXX Europe 600</strong> und der US-amerikanische <strong>S&amp;P 500</strong> in diesen Phasen unter Druck gerieten, konnten breit diversifizierte Rohstoff-Indizes ihre Funktion als „natürliches Gegengewicht“ voll ausspielen.</p>
<p>Ein aktueller <a href="https://www.comdirect.de/inf/etfs/detail/chart.html?ID_INSTRUMENT=14333589&amp;timeSpan=range&amp;ID_NOTATION=181037758&amp;chartType=CONNECTLINE&amp;fromDate=01.01.2022&amp;benchmarkNotations=35803364&amp;benchmarkNotations=193741&amp;benchmarkNotations=44820106&amp;selectedBenchmarks=true&amp;selectedBenchmarks=true&amp;selectedBenchmarks=true&amp;toDate=10.03.2026&amp;; target=" rel="noopener">Chartvergleich (externer Link zu comdirect)</a> verdeutlicht diese negative Korrelation eindrucksvoll: Wenn die Versorgungsketten (Energie, Getreide) politisch bedroht sind, wird der Rohstoff-ETF zum „Airbag“ im Depot. Dies war im Frühjahr 2022 (Beginn Ukraine-Krieg) der Fall und auch jetzt im März 2026.</p>
<hr />
<h2>1. Die Kosten-Analyse: Laufende Gebühren vs. Tracking Difference</h2>
<p>Beim <strong>Market Access Rogers International Commodity Index UCITS ETF (A0JK68)</strong> müssen Anleger genau hinsehen. Das offizielle Basisinformationsblatt (KIID, Stand 01/2025) weist laufende Kosten von <strong>0,60 % p.a.</strong> aus. Doch für die reale Performance ist die sogenannte <strong>Tracking Difference (TD)</strong> entscheidend.</p>
<p>Strukturbedingte Faktoren bei der synthetischen Abbildung (oft als „Swap-Drag“ bezeichnet) führen dazu, dass der ETF hinter seinem Referenzindex zurückbleiben kann. Die folgende Tabelle verdeutlicht die realisierte Abweichung basierend auf den offiziellen KIID-Daten:</p>
<table style="width: 100%; border-collapse: collapse; border: 1px solid #ddd;">
<thead>
<tr style="background-color: #f2f2f2; text-align: left;">
<th style="padding: 12px; border: 1px solid #ddd;">Kalenderjahr</th>
<th style="padding: 12px; border: 1px solid #ddd;">Index-Performance (EUR)</th>
<th style="padding: 12px; border: 1px solid #ddd;">ETF-Performance (Netto)</th>
<th style="padding: 12px; border: 1px solid #ddd;">Tracking Difference</th>
</tr>
</thead>
<tbody>
<tr>
<td style="padding: 12px; border: 1px solid #ddd;">2024</td>
<td style="padding: 12px; border: 1px solid #ddd;">+13,72 %</td>
<td style="padding: 12px; border: 1px solid #ddd;">+12,21 %</td>
<td style="padding: 12px; border: 1px solid #ddd;"><strong>-1,51 %</strong></td>
</tr>
<tr style="background-color: #fafafa;">
<td style="padding: 12px; border: 1px solid #ddd;">2023</td>
<td style="padding: 12px; border: 1px solid #ddd;">-7,95 %</td>
<td style="padding: 12px; border: 1px solid #ddd;">-9,38 %</td>
<td style="padding: 12px; border: 1px solid #ddd;"><strong>-1,43 %</strong></td>
</tr>
<tr>
<td style="padding: 12px; border: 1px solid #ddd;">2022</td>
<td style="padding: 12px; border: 1px solid #ddd;">+27,60 %</td>
<td style="padding: 12px; border: 1px solid #ddd;">+25,52 %</td>
<td style="padding: 12px; border: 1px solid #ddd;"><strong>-2,08 %</strong></td>
</tr>
</tbody>
</table>
<p><small><em>Datenquelle: Basisinformationsblatt (KIID) LU0249326488 vom 30.01.2025.</em></small></p>
<p>Anleger zahlen hier also eine effektive „Prämie“, die deutlich über der reinen Verwaltungsgebühr liegt. Im Vergleich dazu operiert der <strong>UBS CMCI Composite SF UCITS ETF (A1C79N)</strong> mit einer Pauschalgebühr von nur <strong>0,34 % p.a.</strong></p>
<p>Details bei <a title="UBS" href="https://www.ubs.com/global/de/investment-bank/bloomberg-cmci0/universe/composite-index.html">UBS.</a></p>
<p>Facts zu dem &#8222;RICI&#8220; bei: <a title="Marketaccessetf" href="https://www.marketaccessetf.com/Products/MAETFsDetail?ISIN=LU0249326488&amp;clientType=0&amp;CC=gb">Marketaccessetf</a></p>
<hr />
<h2>2. Rohstoff-ETF Depotabsicherung: Warum der RICI dennoch glänzen kann</h2>
<p>Trotz der höheren Kostenstruktur bietet der RICI (Rogers International Commodity Index) eine Besonderheit: Er ist mit 38 Rohstoffen extrem breit aufgestellt und gewichtet diese nach ihrer globalen wirtschaftlichen Bedeutung – nicht nach ihrer Liquidität an den Terminbörsen.</p>
<ul>
<li><strong>Front-Month-Sensitivität:</strong> Der RICI reagiert durch seine Roll-Strategie oft sensibler auf kurzfristige Spot-Preis-Explosionen. In einem akuten Krisen-Szenario wie im März 2026 liefert er damit genau das „Beta“, das zur Kompensation von Aktienverlusten benötigt wird.</li>
<li><strong>UBS CMCI als Alternative:</strong> Der UBS-ETF nutzt die „Constant Maturity“-Technik. Er glättet das Rollen der Kontrakte über die gesamte Kurve. Das ist kosteneffizienter für Langfristanleger, dämpft aber die „Hedge-Wirkung“ bei plötzlichen Preissprüngen.</li>
</ul>
<h2>3. Die Währungs-Frage: EUR-Hedge als taktische Wette?</h2>
<p>Ein oft übersehener Faktor ist die Währung. Rohstoffe werden in USD gehandelt. Eine ganze Reihe von Experten geht davon aus, dass der US-Dollar <em><strong>nach</strong></em> einer Deeskalation am Golf wieder gegenüber dem Euro verlieren könnte. In diesem Fall würde die währungsgesicherte Tranche des UBS-Produkts (<strong>WKN: A1C79Q</strong>) einen Schutz gegen Währungsverluste beinhalten, den die Standard-Tranche des RICI nicht bietet.</p>
<div style="background-color: #f9f9f9; border-left: 5px solid #00529b; padding: 20px; margin-top: 30px;">
<h3 style="margin-top: 0;">💡 Fazit</h3>
<ul style="list-style-type: none; padding-left: 0;">
<li style="margin-bottom: 10px;">🛡️ <strong>Taktischer Schutz:</strong> Der Market Access RICI ist die „leistungsstarke Versicherung“ für Krisenphasen, erfordert aber Akzeptanz der höheren Tracking Difference.</li>
<li style="margin-bottom: 10px;">📈 <strong>Strategische Allokation:</strong> Der UBS CMCI ist aufgrund der Roll-Optimierung und geringerer Kosten die smartere Wahl für das langfristige Depot.</li>
<li style="margin-bottom: 0;">⚠️ <strong>Kein Selbstläufer:</strong> Rohstoffe sind kein „Set-and-Forget“-Investment, sondern benötigen aktives Monitoring der Geopolitik.</li>
</ul>
</div>
<hr />
<p>&nbsp;</p>
<h6><strong><em>Copyright © 2026 investmentfonds.blog – alle Rechte vorbehalten</em></strong></h6>
<h6><strong><em>Hinweis: Alle Angaben basieren auf öffentlich zugänglichen Daten. Dieser und andere Beiträge stellen keine Anlageberatung dar, sind keine Empfehlungen und geben ausschließlich meine persönliche und private Meinung wieder. Weitere Hinweise siehe <a title="Disclaimer und Haftungsausschluss" href="https://www.investmentfonds.blog/disclaimer/">Disclaimer</a>.</em></strong></h6>
<p>&nbsp;</p>
</article><p>The post <a href="https://www.investmentfonds.blog/rohstoff-etf-depotabsicherung-rici-ubs/">Rohstoff-ETF im Härtetest: RICI vs. UBS CMCI – Depotabsicherung im Schatten des Iran-Konflikts</a> first appeared on <a href="https://www.investmentfonds.blog">FondsBlog</a>.</p>]]></content:encoded>
					
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			</item>
		<item>
		<title>iShares AI Adopters: in KI-Profiteure investieren</title>
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		<dc:creator><![CDATA[Dirk Top]]></dc:creator>
		<pubDate>Sun, 31 Aug 2025 16:21:27 +0000</pubDate>
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		<category><![CDATA[Gesundheitswesen]]></category>
		<category><![CDATA[IE000Q9W2IR3]]></category>
		<category><![CDATA[Investmentfonds Blog]]></category>
		<category><![CDATA[iShares AI Adopters ETF]]></category>
		<category><![CDATA[KI ETF]]></category>
		<category><![CDATA[künstliche Intelligenz Fonds]]></category>
		<category><![CDATA[WKN A40L9U]]></category>
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					<description><![CDATA[<p>Künstliche Intelligenz (KI) bleibt eines der dominierenden Anlagethemen unserer Zeit. Doch während viele Anleger dabei sofort an Nvidia, Microsoft oder Alphabet denken, rückt eine andere Perspektive zunehmend in den Fokus: Welche Branchen profitieren am meisten von der Anwendung von KI – jenseits der klassischen Tech-Giganten? 🎧 Artikel als KI-Podcast anhören Immer mehr Fachartikel betonen, dass &#8230; <a href="https://www.investmentfonds.blog/ishares-ai-adopters-in-ki-profiteure-investieren/" class="more-link">Weiterlesen <span class="screen-reader-text">iShares AI Adopters: in KI-Profiteure investieren</span> <span class="meta-nav">&#8594;</span></a></p>
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										<content:encoded><![CDATA[<p>Künstliche Intelligenz (KI) bleibt eines der dominierenden Anlagethemen unserer Zeit. Doch während viele Anleger dabei sofort an Nvidia, Microsoft oder Alphabet denken, rückt eine andere Perspektive zunehmend in den Fokus: Welche Branchen profitieren am meisten von der Anwendung von KI – jenseits der klassischen Tech-Giganten?</p>
<p><!-- Mini-Podcast Hinweis --></p>
<div style="border: 1px solid #ddd; border-radius: 6px; padding: 6px 10px; margin: 16px 0; background: #fafafa; font-size: 0.95em;">🎧 <strong><a href="https://www.investmentfonds.blog/wp-content/uploads/2025/09/ishares-ai-adopters-audio.mp4" target="_blank" rel="noopener">Artikel als KI-Podcast anhören</a></strong></div>
<p><span id="more-2394"></span></p>
<article>
<section>Immer mehr Fachartikel betonen, dass <strong>Finanzdienstleister</strong> und <strong>Gesundheitsunternehmen</strong> in den kommenden Jahren die größten Effizienzsprünge durch KI erzielen könnten.</section>
<section>Genau an diesem Punkt setzt der <strong>iShares AI Adopters &amp; </strong><strong>Applications</strong><strong> UCITS ETF (WKN: A40L9U, ISIN: IE000Q9W2IR3)</strong> an.</section>
<section>Facts -&gt; <a title="iShares" href="https://www.ishares.com/de/privatanleger/de/produkte/338787/ishares-ai-adopters-applications-ucits-etf?switchLocale=y&amp;siteEntryPassthrough=true">iShares</a></section>
<h2>Breiter Ansatz: Anwender statt nur Anbieter</h2>
<p>Der ETF bildet den <strong>STOXX Global AI Adopters &amp; Applications Index</strong> ab. Während klassische Tech-ETFs stark auf Hardware-Hersteller und Cloud-Anbieter setzen, verfolgt dieser Fonds einen anderen Ansatz:</p>
<ul>
<li><strong>Finanzbranche</strong> (z. B. JPMorgan, Citigroup, Morgan Stanley): KI-gestützte Risikomodelle, automatisierte Beratung, Fraud Detection.</li>
<li><strong>Gesundheitswesen</strong> (z. B. Thermo Fisher, Pfizer, Medizintechnik): KI in Diagnostik, Medikamentenentwicklung, personalisierte Therapien.</li>
<li><strong>Industrie &amp; Mobilität</strong> (z. B. Siemens, ABB, Uber): Prozessautomatisierung, autonome Systeme.</li>
</ul>
<h2>Branchenaufteilung und Top-10-Positionen</h2>
<table border="1" cellspacing="0" cellpadding="6">
<thead>
<tr>
<th>Branche</th>
<th>Gewichtung (%)</th>
</tr>
</thead>
<tbody>
<tr>
<td>Technologie</td>
<td>~35</td>
</tr>
<tr>
<td>Gesundheitswesen</td>
<td>~30</td>
</tr>
<tr>
<td>Industrie</td>
<td>~12</td>
</tr>
<tr>
<td>Finanzen</td>
<td>~9</td>
</tr>
<tr>
<td>Sonstige</td>
<td>~14</td>
</tr>
</tbody>
</table>
<p><strong>Top-10-Positionen (Stand Aug. 2025):</strong></p>
<table border="1" cellspacing="0" cellpadding="6">
<thead>
<tr>
<th>Unternehmen</th>
<th>Gewichtung (%)</th>
</tr>
</thead>
<tbody>
<tr>
<td>Citigroup</td>
<td>2,12</td>
</tr>
<tr>
<td>Thermo Fisher Scientific</td>
<td>2,03</td>
</tr>
<tr>
<td>Palantir Technologies</td>
<td>1,98</td>
</tr>
<tr>
<td>ABB</td>
<td>1,97</td>
</tr>
<tr>
<td>Motorola Solutions</td>
<td>1,96</td>
</tr>
<tr>
<td>Morgan Stanley</td>
<td>1,96</td>
</tr>
<tr>
<td>JPMorgan Chase</td>
<td>1,93</td>
</tr>
<tr>
<td>Barclays</td>
<td>1,91</td>
</tr>
<tr>
<td>Siemens</td>
<td>1,88</td>
</tr>
<tr>
<td>Uber Technologies</td>
<td>1,88</td>
</tr>
</tbody>
</table>
<h2>Vergleich mit anderen KI-ETFs</h2>
<table border="1" cellspacing="0" cellpadding="6">
<thead>
<tr>
<th>ETF</th>
<th>Volumen (Mio. €)</th>
<th>TER (%)</th>
<th>Strategiefokus</th>
</tr>
</thead>
<tbody>
<tr>
<td>Xtrackers AI &amp; Big Data</td>
<td>~3.995</td>
<td>0,35</td>
<td>Tech- &amp; Datenfokus</td>
</tr>
<tr>
<td>Amundi MSCI Robotics &amp; AI</td>
<td>~857</td>
<td>0,40</td>
<td>Robotik &amp; KI</td>
</tr>
<tr>
<td>L&amp;G Artificial Intelligence</td>
<td>~709</td>
<td>0,49</td>
<td>Tech-basiert</td>
</tr>
<tr>
<td>WisdomTree Artificial Intelligence</td>
<td>~654</td>
<td>0,40</td>
<td>Global, Tech-lastig</td>
</tr>
<tr>
<td><strong>iShares AI Adopters &amp; Applications</strong></td>
<td>~197</td>
<td>0,35</td>
<td><strong>Anwenderbranchen (Finanzen, Gesundheit)</strong></td>
</tr>
</tbody>
</table>
</article>
<h2>ein erster Chartvergleich</h2>
<p>bei <a title="Chartvergleich" href="https://www.comdirect.de/inf/etfs/detail/chart.html?ID_INSTRUMENT=278135139&amp;timeSpan=SE&amp;ID_NOTATION=486572897&amp;chartType=CONNECTLINE&amp;benchmarkNotations=245782250&amp;benchmarkNotations=325104&amp;benchmarkNotations=12221463&amp;selectedBenchmarks=true&amp;selectedBenchmarks=true&amp;selectedBenchmarks=true&amp;">Comdirect</a> seit Auflage in 12/24 mit Xtrackers AI Big&amp;Data, NDX, Msci World</p>
<article>
<h2>Chancen und Risiken</h2>
<ul>
<li><strong>Chancen:</strong> Fokus auf Anwenderbranchen, Healthcare-Bias, günstige TER, gleichgewichteter Index.</li>
<li><strong>Risiken:</strong> noch jung, kleines Volumen, volatil, Rebalancing nur jährlich.</li>
</ul>
<h2>Fazit: Satelliten-Investment mit besonderem Charme</h2>
<p>Der iShares AI Adopters &amp; Applications ETF ist ein junges, aber interessantes Produkt für Anleger, die überzeugt sind, dass die eigentliche Revolution der KI nicht nur bei Big Tech stattfindet. Mit seinem Fokus auf <strong>Finanzen und Gesundheit</strong> bietet er eine spannende Beimischung für ein diversifiziertes Portfolio. Geeignet als Satelliten-Investment (5–10 %), weniger als Core-Baustein.</p>
<h2>Häufige Fragen zum iShares AI Adopters &amp; Applications ETF</h2>
<div class="faq">
<h3>Welche Branchen profitieren am meisten von KI?</h3>
<p>Besonders die <strong>Finanzbranche</strong> und das <strong>Gesundheitswesen</strong> gelten als die potenziell größten Gewinner. Hier bringt KI enorme Effizienzgewinne und Innovationen.</p>
<h3>Für welche Anleger eignet sich der iShares AI Adopters ETF?</h3>
<p>Der ETF eignet sich für <strong>erfahrene Anleger mit mittlerem bis hohem Risikoprofil</strong>. Als Satelliten-Investment (5–10 % Portfolioanteil) ist er sinnvoll, nicht jedoch als Core-Baustein.</p>
<h3>Wie unterscheidet sich der Fonds von klassischen KI-ETFs?</h3>
<p>Im Gegensatz zu Tech-lastigen KI-ETFs setzt der iShares Adopters ETF auf <strong>Anwenderbranchen</strong> wie Finanzen, Gesundheit und Industrie. Damit vermeidet er eine Überkonzentration auf Big Tech.</p>
<h3 style="margin-top: 24px; font-size: 1.1em; color: #0073aa;">KI-generiertes Video zum Artikel</h3>
<p><video style="width: 100%; max-width: 360px; border-radius: 8px;" src="https://www.investmentfonds.blog/wp-content/uploads/2025/09/ishares-ai-adoptersapplications-video-1.mp4" poster="https://www.investmentfonds.blog/wp-content/uploads/2025/09/ki-profiteure-e1757869848553.webp" controls="controls" width="300" height="150"><br />
</video></p>
<h6 class="tm7"><strong><em>Copyright © 2025 investmentfonds.blog – alle Rechte vorbehalten</em></strong></h6>
<h6 class="tm7"><strong><em>Hinweis: Alle Angaben basieren auf öffentlich zugänglichen Daten. Dieser und andere Beiträge stellen KEINE Anlageberatung dar, sind keine Empfehlungen und geben ausschließlich meine persönliche und private Meinung wieder. Zu möglichen Interessenkonflikten u.v.a.m. siehe ausführliche Hinweise unter <u><a title="DISCLAIMER und Haftungsausschluss" href="https://www.investmentfonds.blog/disclaimer/"><span class="tm9">https://investmentfonds.blog/disclaimer/</span></a></u></em>&lt;<br />
</strong></h6>
</div>
</article>
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			</item>
		<item>
		<title>Fondskosten senken: günstige Tranchen auch für Privatanleger</title>
		<link>https://www.investmentfonds.blog/fondskosten-senken-guenstige-tranchen-auch-fuer-privatanleger/</link>
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		<dc:creator><![CDATA[Dirk Top]]></dc:creator>
		<pubDate>Mon, 02 Jun 2025 17:31:28 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[aktiv gemanagte Fonds]]></category>
		<category><![CDATA[Basics]]></category>
		<category><![CDATA[ETF]]></category>
		<category><![CDATA[Kosten]]></category>
		<category><![CDATA[TER]]></category>
		<category><![CDATA[• Fondsgebühren vergleichen]]></category>
		<category><![CDATA[• institutionelle Fondsanteile]]></category>
		<category><![CDATA[FIL Fondsbank]]></category>
		<category><![CDATA[Fonds Supermarkt]]></category>
		<category><![CDATA[Fondskosten senken]]></category>
		<category><![CDATA[Insti-Tranchen]]></category>
		<category><![CDATA[TER reduzieren]]></category>
		<category><![CDATA[Tranchenauswahl Fonds]]></category>
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					<description><![CDATA[<p>Seit Jahren liest man es immer wieder: Aktive Fonds seien teuer und brächten weniger Rendite als ETFs. Klingt einleuchtend, ist aber pauschal so nicht haltbar. Ein Grund dafür: Viele Vergleiche in Medien oder Studien beziehen sich ausschließlich auf die sogenannten Publikumstranchen – also die Fondsvarianten für Privatanleger, meist erkennbar an Kürzeln wie „R“, „PA“ oder &#8230; <a href="https://www.investmentfonds.blog/fondskosten-senken-guenstige-tranchen-auch-fuer-privatanleger/" class="more-link">Weiterlesen <span class="screen-reader-text">Fondskosten senken: günstige Tranchen auch für Privatanleger</span> <span class="meta-nav">&#8594;</span></a></p>
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										<content:encoded><![CDATA[<p>Seit Jahren liest man es immer wieder: Aktive Fonds seien teuer und brächten weniger Rendite als ETFs. Klingt einleuchtend, ist aber pauschal so nicht haltbar.</p>
<p>Ein Grund dafür: Viele Vergleiche in Medien oder Studien beziehen sich ausschließlich auf die sogenannten <strong>Publikumstranchen</strong> – also die Fondsvarianten für Privatanleger, meist erkennbar an Kürzeln wie „R“, „PA“ oder „PT“. Und die sind tatsächlich oft teuer.</p>
<p>Doch es geht auch anders:</p>
<p><span id="more-2320"></span></p>
<h3>Institutionelle Tranchen: auch für Privatanleger interessant</h3>
<p>Was viele nicht wissen: Über Fondsplattformen haben auch Privatanleger mittlerweile Zugang zu den sogenannten <strong>Insti-Tranchen. </strong>Diese wurden ursprünglich für Großanleger wie Versicherungen oder Pensionskassen konzipiert – und haben entsprechend niedrigere Gebühren.</p>
<p>Ein echter Vorteil, den man sich zunutze machen kann.</p>
<h3>Ein Beispiel aus der Praxis: CT (Lux) Global Focus</h3>
<p>Ein beliebter Fonds ist der <strong>CT (Lux) Global Focus</strong>. Die weit verbreitete Tranche <strong>AE EUR ACC</strong> (WKN A1JVL0) ist nahezu überall erhältlich. Allerdings mit einer recht hohen <strong>TER von 1,70 % p. a.</strong></p>
<p>Ganz anders sieht es bei der Tranche <strong>ZEP EUR DIS</strong> (WKN A2ALXA) aus: Sie kostet nur <strong>0,90 % pro Jahr</strong>. Der Haken? Sie wird nicht bei jeder Bank angeboten. Aber über Vermittler wie Fondsdiscount, AVL  u. a. kann man bei Plattformen wie der <strong>FIL Fondsbank</strong>, <strong>FOB</strong> oder <strong>DAB</strong> ein Depot eröffnen und genau diese günstigere Tranche kaufen.</p>
<p>Der Effekt ist nicht zu übersehen:<br />
Ein Blick auf den <a href="https://www.comdirect.de/inf/fonds/detail/chart.html?timeSpan=6Y&amp;ID_NOTATION=168287255&amp;benchmarkNotations=66785379&amp;benchmarkColors=ff4c5b&amp;selectedBenchmarks=true" target="_blank" rel="noopener">6-Jahres-Chart bei Comdirect</a> zeigt, wie sich der Kostenvorteil im Laufe der Jahre spürbar aufs Ergebnis auswirkt.</p>
<h3>Weitere Beispiele mit Sparpotenzial</h3>
<ul>
<li><strong>DJE Zins &amp; Dividende</strong><br />
PA-Tranche (A1C7Y8): 1,73 % TER<br />
XP-Tranche (A1C7ZA): 0,88 % TER (z. B. über die FFB erhältlich)</li>
<li><strong>DC Value Global Balance</strong><br />
PT-Tranche (A0YAX7): 1,50 % TER<br />
I-Tranche (A0YAX6): 0,78 % TER</li>
</ul>
<p>Diese und viele andere Fonds sind über Vermittler wie den <a href="https://www.fonds-super-markt.de/" target="_blank" rel="noopener">Fonds Supermarkt</a> auffindbar. Inklusive Informationen zu den verfügbaren Tranchen.</p>
<h3>Was ist mit der Mindestanlagesumme?</h3>
<p>Oft wird bei Insti-Tranchen eine hohe Einstiegssumme genannt – 100.000 Euro oder mehr. In der Praxis sieht das aber oft entspannter aus: Viele Plattformen ermöglichen auch <strong>kleinere Einstiegsbeträge</strong>.</p>
<p>&nbsp;</p>
<h2><b>Fazit</b>: Augen auf bei der Tranchenauswahl</h2>
<p>Wer bei Fonds sparen will, sollte <strong>nicht nur die TER schauen</strong>, sondern auch prüfen, <strong>welche Tranche verfügbar ist</strong>.</p>
<p>Schon ein halbes Prozent weniger Kosten pro Jahr kann auf lange Sicht einen großen Unterschied machen – besonders bei größeren Anlagebeträgen oder langen Anlagehorizonten.</p>
<p>Und noch ein Tipp für Medienkonsumenten: Wenn irgendwo wieder ein Vergleich zwischen aktivem Fonds und ETF auftaucht: einfach mal hinterfragen, <strong>welche Tranchen eigentlich verglichen wurde</strong>.</p>
<p>&nbsp;</p>
<p>Ein themenverwandter Artikel vom November 2021: <a title="Fonds kauft man bei der Bank nebenan - oder im Supermarkt" href="https://www.investmentfonds.blog/fonds-kauft-man-bei-der-bank-nebenan-oder-im-supermarkt/">Fonds kauft man bei der Bank nebenan &#8211; oder im Supermarkt</a></p>
<p>&nbsp;</p>
<h5>Copyright © 2025 investmentfonds.blog – alle Rechte vorbehalten<br />
Hinweis: Alle Angaben basieren auf öffentlich zugänglichen Daten. Dieser und andere Beiträge stellen KEINE Anlageberatung dar, sind keine Empfehlungen und geben ausschließlich meine persönliche und private Meinung wieder. Zu möglichen Interessenkonflikten u.v.a.m. siehe ausführliche Hinweise unter https://investmentfonds.blog/disclaimer/</h5><p>The post <a href="https://www.investmentfonds.blog/fondskosten-senken-guenstige-tranchen-auch-fuer-privatanleger/">Fondskosten senken: günstige Tranchen auch für Privatanleger</a> first appeared on <a href="https://www.investmentfonds.blog">FondsBlog</a>.</p>]]></content:encoded>
					
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			</item>
		<item>
		<title>Droht nach dem Aktiencrash auch ein Dollar-Crash?</title>
		<link>https://www.investmentfonds.blog/droht-nach-dem-aktiencrash-auch-ein-dollar-crash/</link>
					<comments>https://www.investmentfonds.blog/droht-nach-dem-aktiencrash-auch-ein-dollar-crash/#comments</comments>
		
		<dc:creator><![CDATA[Dirk Top]]></dc:creator>
		<pubDate>Fri, 02 May 2025 17:11:47 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Börsencrash]]></category>
		<category><![CDATA[ETF]]></category>
		<category><![CDATA[Fonds]]></category>
		<category><![CDATA[Kosten]]></category>
		<category><![CDATA[TER]]></category>
		<category><![CDATA[Währungsabsicherung]]></category>
		<category><![CDATA[A0DPBA]]></category>
		<category><![CDATA[A0YEDG]]></category>
		<category><![CDATA[A1C5E9]]></category>
		<category><![CDATA[A2ALXA]]></category>
		<category><![CDATA[Dollarschwäche]]></category>
		<category><![CDATA[eur-hedged Tranchen]]></category>
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		<category><![CDATA[Ishares S&P 500]]></category>
		<category><![CDATA[Mar-a-Lago-Accord]]></category>
		<category><![CDATA[Plaza Abkommen]]></category>
		<category><![CDATA[Threadneedle Global Focus]]></category>
		<category><![CDATA[Trump 2025]]></category>
		<category><![CDATA[US Aktien]]></category>
		<category><![CDATA[US Dollar]]></category>
		<category><![CDATA[währungsgesicherte Anteilsklassen]]></category>
		<category><![CDATA[Währungsrisiken]]></category>
		<guid isPermaLink="false">https://investmentfonds.blog/?p=2233</guid>

					<description><![CDATA[<p>In letzter Zeit wurde häufig über eine noch stärkere Abwertung des US-Dollar gegenüber dem Euro spekuliert. Manche Experten ziehen dabei sogar Parallelen zum historischen Plaza-Abkommen von 1985. Seinerzeit verlor der Dollar innerhalb von zwei Jahren rund 50 % an Wert gegenüber anderen wichtigen Währungen. Für Anleger in Fonds oder Etfs mit US-Aktien könnte eine solche Entwicklung &#8230; <a href="https://www.investmentfonds.blog/droht-nach-dem-aktiencrash-auch-ein-dollar-crash/" class="more-link">Weiterlesen <span class="screen-reader-text">Droht nach dem Aktiencrash auch ein Dollar-Crash?</span> <span class="meta-nav">&#8594;</span></a></p>
<p>The post <a href="https://www.investmentfonds.blog/droht-nach-dem-aktiencrash-auch-ein-dollar-crash/">Droht nach dem Aktiencrash auch ein Dollar-Crash?</a> first appeared on <a href="https://www.investmentfonds.blog">FondsBlog</a>.</p>]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[<p>In letzter Zeit wurde häufig über eine noch stärkere Abwertung des US-Dollar gegenüber dem Euro spekuliert. Manche Experten ziehen dabei sogar Parallelen zum historischen Plaza-Abkommen von 1985. Seinerzeit verlor der Dollar innerhalb von zwei Jahren rund 50 % an Wert gegenüber anderen wichtigen Währungen.</p>
<p><br data-start="832" data-end="835" />Für Anleger in Fonds oder Etfs mit US-Aktien könnte eine solche Entwicklung schmerzhafte Auswirkungen haben. Grund genug, um sich näher mit dem Thema Währungsabsicherung bei Fondsinvestments auseinanderzusetzen.</p>
<p><span id="more-2233"></span></p>
<h2></h2>
<p>&nbsp;</p>
<h2><strong>Hintergrund und Expertenstimmen</strong></h2>
<h3 data-start="588" data-end="639">US-Dollar unter Druck: Was Analysten jetzt erwarten</h3>
<h5 data-start="588" data-end="639"><span style="font-size: 16px;">In den letzten Wochen mehren sich die Warnungen vor einer möglichen Dollar-Schwäche. Analysten großer Banken prognostizieren einen langanhaltenden Abwärtstrend.</span></h5>
<p><strong>Deutsche Bank Research:</strong><br />
&#8222;Die Voraussetzungen für einen starken Abwärtstrend des Dollar sind nun gegeben. […] Unsere EUR/USD-Prognose geht davon aus, dass der Dollar in einen langwierigen Abwärtszyklus eintritt.“<br />
<em><strong>Prognose: Euro bei 1,30 USD bis Ende 2027</strong> (zuletzt erreicht 2014).</em></p>
<p>Quelle: <a href="https://finanzmarktwelt.de/dollar-vor-erheblichem-verfall-346865/">Finanzmarktwelt</a></p>
<p><strong>Commerzbank (Ulrich Leuchtmann):</strong><br />
&#8222;Die USA könnten andere Länder mithilfe von Strafzöllen zur Akzeptanz einer schwächeren US-Währung zwingen. Die übrigen G7-Staaten stünden vor der Wahl: Strafzölle akzeptieren oder eine für sie unangemessene Geldpolitik betreiben.&#8220;</p>
<p>Quelle: <a href="https://www.sg-zertifikate.de/ideas-news/details/us-dollar-wie-bekaemen-die-usa-die-gewuenschte-usd-schwaeche">SG-Zertifikate</a></p>
<p><strong>Goldman Sachs (Jan Hatzius):</strong><br />
&#8222;Der Dollar ist – inflationsbereinigt – historisch überbewertet. Vergleichbare Phasen in den 1980ern und frühen 2000ern endeten mit einer Abwertung von 25–30 %.&#8220;</p>
<p>Quelle: <a href="https://www.marketwatch.com/story/goldmans-chief-economist-says-the-dollar-has-further-to-fall-heres-why-06596a51?utm_source=chatgpt.com">Marketwatch</a></p>
<p>&nbsp;</p>
<h2 data-start="992" data-end="1034"><strong>Plaza-Abkommen 1985 vs. Mar-a-Lago-Accord</strong>?</h2>
<p data-start="992" data-end="1034"><span style="font-size: 16px;">Historische Parallelen zur Situation in den 1980er-Jahren lassen aufhorchen. Damals halbierte sich der Dollar binnen zwei Jahren.</span></p>
<h4><strong>Rückblick: Das Plaza-Abkommen 1985</strong></h4>
<ul>
<li>US-Präsident Ronald Reagan</li>
<li>Starkes Handelsbilanzdefizit, besonders mit Japan und Deutschland</li>
<li>Extrem starker US-Dollar → erschwerte US-Exporte</li>
<li>Ziel des Abkommens: Koordinierte Intervention zur Dollar-Abwertung</li>
<li><strong>Ergebnis:</strong> <strong>Dollar-Verlust von ca. 50 % in nur zwei Jahren</strong></li>
</ul>
<h4><strong>Aktuelle Lage: Kommt ein &#8222;Mar-a-Lago-Accord&#8220;?</strong></h4>
<ul>
<li>Erneut starkes Handelsdefizit</li>
<li>Präsident Trump fordert explizit einen schwächeren Dollar</li>
<li>Agiert mit Strafzöllen zur Durchsetzung seiner Handelsagenda</li>
</ul>
<p>&nbsp;</p>
<h2><strong>Mögliche Strategie für Anleger: Währungsgesicherte Anteilsklassen (Eur-hedged)</strong></h2>
<p>Eine Reihe von Fondsgesellschaften bieten währungsgesicherte Anteilsklassen an. Welche sich aber nur unter bestimmten Bedingungen lohnen. Erkennbar sind diese Tranchen an Zusätzen wie <em>“EUR hedged”</em>, <em>“Euro H”</em> oder <em>“währungsgesichert”</em>. Genutzt werden Termingeschäfte (Forwards oder Futures), um das Währungsrisiko zu neutralisieren.</p>
<h4><strong>Kosten der Absicherung:</strong></h4>
<ul>
<li>Entstehen durch die Zinsdifferenz zwischen US-Dollar und Euro</li>
<li>Mitte April 2025:
<ul>
<li>Euro-Zinssatz (€STR): ca. 2,42 %</li>
<li>US-Zinssätze (Fed Funds, SOFR): ca. 4,33–4,36 %</li>
<li>Differenz = ca. 1,91–1,94 % jährlich</li>
</ul>
</li>
<li>Diese Kosten verringern die Rendite der EUR-hedged Tranchen zusätzlich zur meist höheren TER.</li>
</ul>
<h4><strong>Beispiel: CT (Lux) Global Focus von Threadneedle</strong></h4>
<ul>
<li>Ungehedgte Tranche ZEP (WKN A2ALXA): TER 0,90 %</li>
<li>Gehedgte Tranche AEH (WKN A0DPBA): TER 1,90 %</li>
<li>Gesamtkosten der Absicherung: fast 3 % jährlich<br />
→ <strong>Ein Wechsel lohnt sich nur, wenn der US-Dollar pro Jahr um 3 % oder mehr gegenüber dem Euro abwertet.</strong></li>
</ul>
<p>&nbsp;</p>
<h2><strong>Chart:</strong></h2>
<p>Der Chartvergleich 1.2. – 30.4.2025 bei <a href="https://www.comdirect.de/inf/etfs/detail/chart_big.html?POSITION=--&amp;ID_NOTATION=120536175&amp;timeSpan=range&amp;chartType=CONNECTLINE&amp;openerPageId=lsg.etf.detail.chart&amp;BRANCHEN_FILTER=false&amp;INDEX_FILTER=false&amp;ID_NOTATION_INDEX=&amp;togglepanel-3=&amp;togglepanel-1=&amp;fromDate=01.02.2025&amp;date-fromDate=on&amp;toDate=30.04.2025&amp;date-toDate=on&amp;fundWithEarnings=&amp;interactivequotes=true&amp;togglepanel-types=&amp;benchmarkNotations=39343842&amp;benchmarkNotations=10397879&amp;benchmarkColors=147de6&amp;benchmarkColors=0c9c2e&amp;selectedBenchmarks=true&amp;selectedBenchmarks=true&amp;useFixAverage=true&amp;fixAverage0=0&amp;fixAverage1=0&amp;togglepanel-averages-indicators=&amp;freeAverage0=&amp;freeAverage1=&amp;freeAverage2=&amp;chartIndicator=&amp;indicatorsBelowChart=VOLUME&amp;">COMDIRECT</a> lässt folgendes erkennen:</p>
<ul>
<li>in den letzten 3 Monaten verlor der US-Dollar bereits fast 10% im Vergleich mit dem Euro</li>
<li>die währungsgesicherte Tranche IShares S&amp;P 500 EUR Hedged UCITS ETF (A1C5E9, TER 0,20%) verlor in diesem Zeitraum &#8222;nur&#8220; ca. 7% an Wert, was ungefähr der Entwicklung des S&amp;P 500 Index entspricht</li>
<li>die kostengünstigere, aber ungesicherte Tranche IShares Core S&amp;P 500 UCITS ETF USD (A0YEDG, TER 0,07%) schnitt mit -15% wesentlich schlechter ab.</li>
</ul>
<p>&nbsp;</p>
<h2><strong>Weitere währungsgesicherte (eur-hedged) Tranchen von interessanten Fonds:</strong></h2>
<p>&nbsp;</p>
<table>
<tbody>
<tr>
<td>Carmignac Patrimoine</td>
<td>LU1299301001</td>
<td>A2H9BA</td>
</tr>
<tr>
<td>Flossbach von Storch Multiple Opportunities II</td>
<td>LU1038809392</td>
<td>A1W17Z</td>
</tr>
<tr>
<td>Nordea 1 Stable Return Fund</td>
<td>LU0433847243</td>
<td>A0RPAC</td>
</tr>
<tr>
<td>JPM Global Income Fund</td>
<td>LU0404221660</td>
<td>A0RBXH</td>
</tr>
<tr>
<td>Allianz Income and Growth</td>
<td>LU1807294953</td>
<td>A2JQK3</td>
</tr>
<tr>
<td>WisdomTree Gl. Quality Dividend</td>
<td>IE0007M3MLF3</td>
<td>A3D10A</td>
</tr>
<tr>
<td>Janus Henderson Balanced</td>
<td>IE0009514989</td>
<td>933855</td>
</tr>
<tr>
<td>Ishares Min Vola</td>
<td>IE00BYXPXL17</td>
<td>A2DN90</td>
</tr>
</tbody>
</table>
<p>&nbsp;</p>
<h2><strong>FAZIT:</strong></h2>
<p>Anleger sollten die Möglichkeit einer deutlichen Dollar-Schwäche ernst nehmen. Auch wenn ein so drastischer Einbruch wie in den späten 1980er-Jahren nicht sehr wahrscheinlich ist.<br data-start="4664" data-end="4667" />Aber gerade bei Fonds mit einem hohen US-Aktienanteil kann es sinnvoll sein, gezielt auf währungsgesicherte Tranchen zu setzen. Insbesondere dann, wenn die Abwertung des US-Dollar stärker ausfällt als die Kosten der Absicherung.</p>
<p>&nbsp;</p>
<h6><em>Copyright © 2025 investmentfonds.blog – alle Rechte vorbehalten</em></h6>
<h6><em>Hinweis: Alle Angaben basieren auf öffentlich zugänglichen Daten. Dieser und andere Beiträge stellen KEINE Anlageberatung dar, sind keine Empfehlungen und geben ausschließlich meine persönliche und private Meinung wieder.  Zu möglichen Interessenkonflikten u.v.a.m. siehe ausführliche Hinweise unter <a href="https://www.investmentfonds.blog/disclaimer/">DISCLAIMER und Haftungsausschluss</a></em></h6><p>The post <a href="https://www.investmentfonds.blog/droht-nach-dem-aktiencrash-auch-ein-dollar-crash/">Droht nach dem Aktiencrash auch ein Dollar-Crash?</a> first appeared on <a href="https://www.investmentfonds.blog">FondsBlog</a>.</p>]]></content:encoded>
					
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		<item>
		<title>Künstliche Intelligenz: Deepseek aus China im Fokus</title>
		<link>https://www.investmentfonds.blog/deepseek-kuenstliche-intelligenz-aus-china/</link>
					<comments>https://www.investmentfonds.blog/deepseek-kuenstliche-intelligenz-aus-china/#respond</comments>
		
		<dc:creator><![CDATA[Dirk Top]]></dc:creator>
		<pubDate>Fri, 31 Jan 2025 16:20:15 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Aktienfonds]]></category>
		<category><![CDATA[Artificial Intelligence]]></category>
		<category><![CDATA[ETF]]></category>
		<category><![CDATA[Künstliche Intelligenz]]></category>
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		<category><![CDATA[KI]]></category>
		<category><![CDATA[KI-Tools]]></category>
		<category><![CDATA[künstliche Intelligenz]]></category>
		<category><![CDATA[Perplexity]]></category>
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		<category><![CDATA[Software]]></category>
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					<description><![CDATA[<p>In der letzten Januarwoche gerieten die weltweiten Aktienmärkte in Aufruhr. Grund waren Berichte über das chinesische KI-Tool „Deepseek“, welches mit preiswerter Hardware und einem Bruchteil der Kosten ähnliche Ergebnisse wie seine milliardenschweren US-Pendants ChatGPT, Gemini &#38; Co erzielt haben soll. Kräftige Kursverluste, insbesondere bei den US-Technowerten, waren die Folge an den Börsen. Inzwischen hat sich &#8230; <a href="https://www.investmentfonds.blog/deepseek-kuenstliche-intelligenz-aus-china/" class="more-link">Weiterlesen <span class="screen-reader-text">Künstliche Intelligenz: Deepseek aus China im Fokus</span> <span class="meta-nav">&#8594;</span></a></p>
<p>The post <a href="https://www.investmentfonds.blog/deepseek-kuenstliche-intelligenz-aus-china/">Künstliche Intelligenz: Deepseek aus China im Fokus</a> first appeared on <a href="https://www.investmentfonds.blog">FondsBlog</a>.</p>]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[<p>In der letzten Januarwoche gerieten die weltweiten Aktienmärkte in Aufruhr. Grund waren Berichte über das chinesische KI-Tool „Deepseek“, welches mit preiswerter Hardware und einem Bruchteil der Kosten ähnliche Ergebnisse wie seine milliardenschweren US-Pendants ChatGPT, Gemini &amp; Co erzielt haben soll. Kräftige Kursverluste, insbesondere bei den US-Technowerten, waren die Folge an den Börsen.</p>
<p>Inzwischen hat sich die erste Aufregung etwas gelegt. In der Folge soll der Sachverhalt nicht nur aus technischer Sicht, sondern auch in Bezug auf die Konsequenzen für den Bereich der Kapitalanlage betrachtet werden:</p>
<p>&nbsp;</p>
<p><span id="more-2129"></span></p>
<h3><strong><em>Technik:</em></strong></h3>
<p>Nach übereinstimmenden Berichten soll Deepseek auf einem ähnlichen Niveau wie OpenAIs o1-Version agieren. In einigen Benchmark-Tests hat es sogar besser abgeschnitten.</p>
<p>Die chinesische KI trainiert und optimiert seine Berechnungen so lange, bis das bestmögliche Ergebnis erreicht wird (reinforcement learning). Vergleichbar ist dies mit den Programmen Alpha Zero GO und Leela Chess Zero. Diese KI-Tools spielten solange gegen sich selber, bis sie fähiger und erfolgreicher als Menschen waren. Die KI lernt ohne menschliche Eingriffe und entwickelt sich immer weiter.</p>
<p>In punkto Deepseek wurden in der Zwischenzeit Zweifel geäußert, ob die von chinesischer Seite genannten geringen Kosten den Tatsachen entsprechen. Und wie weit das KI-Modell von einer Übernahme gelernten Wissens anderer KI-Modelle profitiert haben könnte.</p>
<p>&nbsp;</p>
<h3><strong><em>Kapitalanlage:</em></strong></h3>
<p>Deepseek soll nur ca. 5% der Entwicklungskosten seiner US-Pendants verursacht haben. Dies wirft die Frage auf, ob weiterhin hohe Investitionen in teure Hardware (Chips, Rechenzentren, Stromerzeuger etc.) notwendig sein werden. Wodurch dann wiederum Firmen wie Nvidia &amp; CO unter Druck geraten können. Auf der anderen Seite könnten aber auch der Software-Sektor und Unternehmen, die von Produktivitätssteigerungen durch KI profitieren, Profiteure der durch Deepseek angestoßenen Entwicklung sein. Stichwort: KI-Agenten. Diese können autonom Aufgaben übernehmen, die bisher nur ein Mensch erledigen konnte.</p>
<p>Weitere Betrachtungen diesbezüglich siehe den Artikel &#8222;Ist das Deepseek-Drama ein Wendepunkt für KI-Trades?&#8220; bei <a href="https://privatebank.jpmorgan.com/eur/de/insights/markets-and-investing/tmt/is-the-deepseek-drama-a-gamechanger-for-the-ai-trade">JP Morgan</a></p>
<p>&nbsp;</p>
<h3><strong><em>Fonds und ETFS:</em></strong></h3>
<p>Bereits im September 2023 wurde an dieser Stelle gefragt: <a href="https://investmentfonds.blog/kuenstliche-intelligenz-welche-etf-wuerde-chatgpt-empfehlen/">Welche ETF würde ChatGPT empfehlen?</a></p>
<p>und im November 2024 wurden die anderen KI-Tools interviewt: <a href="https://investmentfonds.blog/welche-fonds-und-etf-wuerden-die-ki-empfehlen/">Welche Fonds und ETF würden Perplexity, Gemini und Copilot empfehlen?</a></p>
<p>Nun galt es die gleiche Fragestellung an <strong>Deepseek</strong> zu richten. Und so begab ich mich im World Wide Web auf den Weg nach China. Natürlich bestens ausgestattet mit der allerneuesten Version eines Antiviren-Programms und unter Nutzung eines VPN. Den Browser startete ich in einer „Sandbox“, um fernöstliche und andere Eindringlinge nicht auf meinen PC zu lassen.</p>
<p>Die erste Kontaktaufnahme mit der chinesischen KI scheiterte. Offenbar wegen überlasteter Server und Hacker-Angriffen. Erfolgreich war ich dann schließlich bei der Verbindung über einen nagelneuen Google-Account. Die Konversation erfolgte in englischer Sprache (hier in der Folge meist ins Deutsche übersetzt).</p>
<p>Meine erste <strong>Frage an Deepseek</strong> war, wie aktuell denn sein Wissensstand sei? Die Antwort lautete, dass sein „knowledge cutoff“ July 2024 wäre. Aber er(?) könne auch aktuell auf das Internet zugreifen. Diese Behauptung testete ich sogleich, indem ich fragte, welche beiden Teams gestern das Endspiel um den Superbowl erreicht hätten. Trotz mehrfacher Variation der Fragestellung fand Deepseek aber nicht die richtige Antwort. Daher muss wohl doch von einem Wissensstand Mitte 2024 ausgegangen werden.</p>
<p><em>Nun stellte ich die Frage, welches die unter Chance-Risiko-Aspekten aussichtsreichsten aktiv gemanagten Fonds oder ETFs für einen Anlagezeitraum von mindestens 10 Jahren seien. Vorausgesetzt würde ein gut informierter und risikotoleranter Kapitalanleger, der ein ausreichend diversifiziertes Portfolio für die Langfrist-Anlage anstrebe.</em></p>
<h3>Die <strong>Antwort von Deepseek</strong></h3>
<p>folgte schnell und sehr ausführlich:</p>
<p>„&#8230;</p>
<p><strong>Sample Portfolio Allocation (for a Risk-Tolerant Investor):</strong></p>
<ul>
<li><strong>40%</strong>: Broad Market U.S. Equity (e.g., VTI or IVV)</li>
<li><strong>20%</strong>: International and Emerging Markets (e.g., VEU or VWO)</li>
<li><strong>20%</strong>: Growth-Oriented ETFs (e.g., QQQ or ARKK)</li>
<li><strong>10%</strong>: Sector-Specific ETFs (e.g., XLV or ICLN)</li>
<li><strong>10%</strong>: Small-Cap/Mid-Cap ETFs (e.g., IWM or VO)</li>
</ul>
<p>This allocation balances growth potential with diversification, aligning with a long-term investment horizon. However, the investor should tailor the portfolio based on their specific goals and risk appetite. Consulting a financial advisor for personalized advice is also recommended. &#8230;“</p>
<p>Die einzelnen Sektoren wurden im Detail erläutert, z. B.:</p>
<p>„&#8230; Vanguard Total Stock Market ETF (VTI) tracks the entire U.S. stock market, including large-, mid-, and small-cap stocks, &#8230; iShares Core S&amp;P 500 ETF (IVV) &#8230;</p>
<p>iShares MSCI Emerging Markets ETF (EEM) &#8230; Vanguard FTSE All-World ex-US ETF (VEU): Provides exposure to developed and emerging markets outside the U.S. &#8230; „</p>
<h3><strong>Was auffällt:</strong></h3>
<p>Deepseek erwähnte ausschließlich ETFs. Zitat: „&#8230;Low Costs: Choose ETFs with low expense ratios to maximize returns over time&#8230;“</p>
<p>Bemerkenswert ist weiterhin der starke Fokus auf US-Werte. Die 40% in „Broad Market U.S. Equity“, plus den Anteilen von US-Aktien in den anderen ETF, würden eine deutliche Übergewichtung der USA ergeben. Produkte mit dem Fokus auf asiatische oder europäische Aktien wurden gar nicht genannt. Emerging Markets nur am Rande erwähnt. Dass ich die Verbindung mittels VPN und einer niederländischen IP-Adresse aufgenommen hatte, spielte offenbar keine Rolle. Offenbar ging Deepseek davon aus, von einem US-Investor befragt zu werden.</p>
<p>Daher <strong>modifizierte ich die Fragestellung</strong> und betonte explizit, dass es sich um einen europäischen Investor handele. Und dass die besten aktiv gemanagten Fonds oder ETFs unter Chance-/Risiko-Aspekten gesucht würden.</p>
<p>Die nachfolgende Antwort erfolgte auch wieder recht schnell. Dabei wurden nun in erster Linie aktiv gemanagte Fonds und nur wenige ETF genannt.</p>
<p><strong>Deepseek:</strong></p>
<p>„&#8230;<strong>Sample Portfolio Allocation (for a Risk-Tolerant European Investor):</strong></p>
<ul>
<li><strong>30%</strong>: Global Equity Funds (e.g., Fundsmith Equity Fund or Baillie Gifford Global Discovery Fund)</li>
<li><strong>20%</strong>: U.S. Equity Funds (e.g., T. Rowe Price US Large Cap Growth Equity Fund)</li>
<li><strong>15%</strong>: Emerging Market Funds (e.g., Fidelity Emerging Markets Fund)</li>
<li><strong>15%</strong>: Thematic/Sector Funds (e.g., Pictet Global Megatrend Selection Fund or iShares Clean Energy UCITS ETF)</li>
<li><strong>10%</strong>: European Equity Funds (e.g., BlackRock European Flexible Equity Fund)</li>
<li><strong>10%</strong>: Small-Cap/Mid-Cap Funds (e.g., Aberdeen Standard Global Smaller Companies Fund)</li>
</ul>
<p>Final Thoughts: &#8230; For a balanced approach, combining actively managed funds with low-cost ETFs (e.g., for broad market exposure) can provide both growth potential and cost efficiency &#8230;“</p>
<p><strong>Was sich bei der zweiten Antwort geändert hat:</strong></p>
<p>Die regionale Aufteilung ist nun wesentlich stärker diversifiziert worden. Die genannten Fonds, z. B. Fundsmith, T. Rowe Price US oder Pictet Megatrend sind seit vielen Jahren am Markt und recht erfolgreich in ihren Peergroups. Bei den Fonds von BlackRock und Aberdeen handelt es sich um ältere Tranchen, vor Umbenennungen. Insgesamt ist der Portfolio-Vorschlag etwas growth-lastig.</p>
<p>&nbsp;</p>
<h2><strong><em>Fazit:</em></strong></h2>
<p>die Antworten von Deepseek erscheinen ähnlich qualifiziert wie die der anderen, zuvor befragten, KI´s. Welches der von Perplexity, Gemini, Copilot, ChatGPT und ihrem neuen chinesischen „Kollegen“ vorgeschlagenen Portfolios in 10 Jahre am erfolgreichsten sein wird, lässt sich seriös nicht einschätzen. Blind folgen sollte man den Ratschlägen der „künstlichen Intelligenzen“ ohnehin nicht. Letztlich handelt es sich NICHT um eine Hochrechnung, welche Fonds oder Etfs über eine langen Zeitraum besonders erfolgreich sein werden. Sondern um den Wissensextrakt diverser Fundstücke aus dem Internet, wo Menschen ihre Betrachtungen erläutert haben. Ein bekannter (menschlicher) Fondsmanager äußerte sich kürzlich einmal in dem Sinne, dass die KI´s gut &#8222;abschreiben&#8220; könnten.</p>
<p>Zusammenfassend lässt sich sagen, dass die Antworten von Deepseek wertvolle Einblicke bieten, jedoch nicht als alleinige Entscheidungsgrundlage für Investitionen dienen sollten.</p>
<p>&nbsp;</p>
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<p><strong> </strong></p>
<p>&nbsp;</p><p>The post <a href="https://www.investmentfonds.blog/deepseek-kuenstliche-intelligenz-aus-china/">Künstliche Intelligenz: Deepseek aus China im Fokus</a> first appeared on <a href="https://www.investmentfonds.blog">FondsBlog</a>.</p>]]></content:encoded>
					
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