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	<title>Kosten - FondsBlog</title>
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	<description>Fundierte und objektive Analysen von aktiv gemanagten Fonds und ETFs</description>
	<lastBuildDate>Mon, 02 Jun 2025 17:39:29 +0000</lastBuildDate>
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	<title>Kosten - FondsBlog</title>
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		<title>Fondskosten senken: günstige Tranchen auch für Privatanleger</title>
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		<dc:creator><![CDATA[Dirk Top]]></dc:creator>
		<pubDate>Mon, 02 Jun 2025 17:31:28 +0000</pubDate>
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					<description><![CDATA[<p>Seit Jahren liest man es immer wieder: Aktive Fonds seien teuer und brächten weniger Rendite als ETFs. Klingt einleuchtend, ist aber pauschal so nicht haltbar. Ein Grund dafür: Viele Vergleiche in Medien oder Studien beziehen sich ausschließlich auf die sogenannten Publikumstranchen – also die Fondsvarianten für Privatanleger, meist erkennbar an Kürzeln wie „R“, „PA“ oder &#8230; <a href="https://www.investmentfonds.blog/fondskosten-senken-guenstige-tranchen-auch-fuer-privatanleger/" class="more-link">Weiterlesen <span class="screen-reader-text">Fondskosten senken: günstige Tranchen auch für Privatanleger</span> <span class="meta-nav">&#8594;</span></a></p>
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										<content:encoded><![CDATA[<p>Seit Jahren liest man es immer wieder: Aktive Fonds seien teuer und brächten weniger Rendite als ETFs. Klingt einleuchtend, ist aber pauschal so nicht haltbar.</p>
<p>Ein Grund dafür: Viele Vergleiche in Medien oder Studien beziehen sich ausschließlich auf die sogenannten <strong>Publikumstranchen</strong> – also die Fondsvarianten für Privatanleger, meist erkennbar an Kürzeln wie „R“, „PA“ oder „PT“. Und die sind tatsächlich oft teuer.</p>
<p>Doch es geht auch anders:</p>
<p><span id="more-2320"></span></p>
<h3>Institutionelle Tranchen: auch für Privatanleger interessant</h3>
<p>Was viele nicht wissen: Über Fondsplattformen haben auch Privatanleger mittlerweile Zugang zu den sogenannten <strong>Insti-Tranchen. </strong>Diese wurden ursprünglich für Großanleger wie Versicherungen oder Pensionskassen konzipiert – und haben entsprechend niedrigere Gebühren.</p>
<p>Ein echter Vorteil, den man sich zunutze machen kann.</p>
<h3>Ein Beispiel aus der Praxis: CT (Lux) Global Focus</h3>
<p>Ein beliebter Fonds ist der <strong>CT (Lux) Global Focus</strong>. Die weit verbreitete Tranche <strong>AE EUR ACC</strong> (WKN A1JVL0) ist nahezu überall erhältlich. Allerdings mit einer recht hohen <strong>TER von 1,70 % p. a.</strong></p>
<p>Ganz anders sieht es bei der Tranche <strong>ZEP EUR DIS</strong> (WKN A2ALXA) aus: Sie kostet nur <strong>0,90 % pro Jahr</strong>. Der Haken? Sie wird nicht bei jeder Bank angeboten. Aber über Vermittler wie Fondsdiscount, AVL  u. a. kann man bei Plattformen wie der <strong>FIL Fondsbank</strong>, <strong>FOB</strong> oder <strong>DAB</strong> ein Depot eröffnen und genau diese günstigere Tranche kaufen.</p>
<p>Der Effekt ist nicht zu übersehen:<br />
Ein Blick auf den <a href="https://www.comdirect.de/inf/fonds/detail/chart.html?timeSpan=6Y&amp;ID_NOTATION=168287255&amp;benchmarkNotations=66785379&amp;benchmarkColors=ff4c5b&amp;selectedBenchmarks=true" target="_blank" rel="noopener">6-Jahres-Chart bei Comdirect</a> zeigt, wie sich der Kostenvorteil im Laufe der Jahre spürbar aufs Ergebnis auswirkt.</p>
<h3>Weitere Beispiele mit Sparpotenzial</h3>
<ul>
<li><strong>DJE Zins &amp; Dividende</strong><br />
PA-Tranche (A1C7Y8): 1,73 % TER<br />
XP-Tranche (A1C7ZA): 0,88 % TER (z. B. über die FFB erhältlich)</li>
<li><strong>DC Value Global Balance</strong><br />
PT-Tranche (A0YAX7): 1,50 % TER<br />
I-Tranche (A0YAX6): 0,78 % TER</li>
</ul>
<p>Diese und viele andere Fonds sind über Vermittler wie den <a href="https://www.fonds-super-markt.de/" target="_blank" rel="noopener">Fonds Supermarkt</a> auffindbar. Inklusive Informationen zu den verfügbaren Tranchen.</p>
<h3>Was ist mit der Mindestanlagesumme?</h3>
<p>Oft wird bei Insti-Tranchen eine hohe Einstiegssumme genannt – 100.000 Euro oder mehr. In der Praxis sieht das aber oft entspannter aus: Viele Plattformen ermöglichen auch <strong>kleinere Einstiegsbeträge</strong>.</p>
<p>&nbsp;</p>
<h2><b>Fazit</b>: Augen auf bei der Tranchenauswahl</h2>
<p>Wer bei Fonds sparen will, sollte <strong>nicht nur die TER schauen</strong>, sondern auch prüfen, <strong>welche Tranche verfügbar ist</strong>.</p>
<p>Schon ein halbes Prozent weniger Kosten pro Jahr kann auf lange Sicht einen großen Unterschied machen – besonders bei größeren Anlagebeträgen oder langen Anlagehorizonten.</p>
<p>Und noch ein Tipp für Medienkonsumenten: Wenn irgendwo wieder ein Vergleich zwischen aktivem Fonds und ETF auftaucht: einfach mal hinterfragen, <strong>welche Tranchen eigentlich verglichen wurde</strong>.</p>
<p>&nbsp;</p>
<p>Ein themenverwandter Artikel vom November 2021: <a title="Fonds kauft man bei der Bank nebenan - oder im Supermarkt" href="https://www.investmentfonds.blog/fonds-kauft-man-bei-der-bank-nebenan-oder-im-supermarkt/">Fonds kauft man bei der Bank nebenan &#8211; oder im Supermarkt</a></p>
<p>&nbsp;</p>
<h5>Copyright © 2025 investmentfonds.blog – alle Rechte vorbehalten<br />
Hinweis: Alle Angaben basieren auf öffentlich zugänglichen Daten. Dieser und andere Beiträge stellen KEINE Anlageberatung dar, sind keine Empfehlungen und geben ausschließlich meine persönliche und private Meinung wieder. Zu möglichen Interessenkonflikten u.v.a.m. siehe ausführliche Hinweise unter https://investmentfonds.blog/disclaimer/</h5><p>The post <a href="https://www.investmentfonds.blog/fondskosten-senken-guenstige-tranchen-auch-fuer-privatanleger/">Fondskosten senken: günstige Tranchen auch für Privatanleger</a> first appeared on <a href="https://www.investmentfonds.blog">FondsBlog</a>.</p>]]></content:encoded>
					
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			</item>
		<item>
		<title>Droht nach dem Aktiencrash auch ein Dollar-Crash?</title>
		<link>https://www.investmentfonds.blog/droht-nach-dem-aktiencrash-auch-ein-dollar-crash/</link>
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		<dc:creator><![CDATA[Dirk Top]]></dc:creator>
		<pubDate>Fri, 02 May 2025 17:11:47 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Börsencrash]]></category>
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					<description><![CDATA[<p>In letzter Zeit wurde häufig über eine noch stärkere Abwertung des US-Dollar gegenüber dem Euro spekuliert. Manche Experten ziehen dabei sogar Parallelen zum historischen Plaza-Abkommen von 1985. Seinerzeit verlor der Dollar innerhalb von zwei Jahren rund 50 % an Wert gegenüber anderen wichtigen Währungen. Für Anleger in Fonds oder Etfs mit US-Aktien könnte eine solche Entwicklung &#8230; <a href="https://www.investmentfonds.blog/droht-nach-dem-aktiencrash-auch-ein-dollar-crash/" class="more-link">Weiterlesen <span class="screen-reader-text">Droht nach dem Aktiencrash auch ein Dollar-Crash?</span> <span class="meta-nav">&#8594;</span></a></p>
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										<content:encoded><![CDATA[<p>In letzter Zeit wurde häufig über eine noch stärkere Abwertung des US-Dollar gegenüber dem Euro spekuliert. Manche Experten ziehen dabei sogar Parallelen zum historischen Plaza-Abkommen von 1985. Seinerzeit verlor der Dollar innerhalb von zwei Jahren rund 50 % an Wert gegenüber anderen wichtigen Währungen.</p>
<p><br data-start="832" data-end="835" />Für Anleger in Fonds oder Etfs mit US-Aktien könnte eine solche Entwicklung schmerzhafte Auswirkungen haben. Grund genug, um sich näher mit dem Thema Währungsabsicherung bei Fondsinvestments auseinanderzusetzen.</p>
<p><span id="more-2233"></span></p>
<h2></h2>
<p>&nbsp;</p>
<h2><strong>Hintergrund und Expertenstimmen</strong></h2>
<h3 data-start="588" data-end="639">US-Dollar unter Druck: Was Analysten jetzt erwarten</h3>
<h5 data-start="588" data-end="639"><span style="font-size: 16px;">In den letzten Wochen mehren sich die Warnungen vor einer möglichen Dollar-Schwäche. Analysten großer Banken prognostizieren einen langanhaltenden Abwärtstrend.</span></h5>
<p><strong>Deutsche Bank Research:</strong><br />
&#8222;Die Voraussetzungen für einen starken Abwärtstrend des Dollar sind nun gegeben. […] Unsere EUR/USD-Prognose geht davon aus, dass der Dollar in einen langwierigen Abwärtszyklus eintritt.“<br />
<em><strong>Prognose: Euro bei 1,30 USD bis Ende 2027</strong> (zuletzt erreicht 2014).</em></p>
<p>Quelle: <a href="https://finanzmarktwelt.de/dollar-vor-erheblichem-verfall-346865/">Finanzmarktwelt</a></p>
<p><strong>Commerzbank (Ulrich Leuchtmann):</strong><br />
&#8222;Die USA könnten andere Länder mithilfe von Strafzöllen zur Akzeptanz einer schwächeren US-Währung zwingen. Die übrigen G7-Staaten stünden vor der Wahl: Strafzölle akzeptieren oder eine für sie unangemessene Geldpolitik betreiben.&#8220;</p>
<p>Quelle: <a href="https://www.sg-zertifikate.de/ideas-news/details/us-dollar-wie-bekaemen-die-usa-die-gewuenschte-usd-schwaeche">SG-Zertifikate</a></p>
<p><strong>Goldman Sachs (Jan Hatzius):</strong><br />
&#8222;Der Dollar ist – inflationsbereinigt – historisch überbewertet. Vergleichbare Phasen in den 1980ern und frühen 2000ern endeten mit einer Abwertung von 25–30 %.&#8220;</p>
<p>Quelle: <a href="https://www.marketwatch.com/story/goldmans-chief-economist-says-the-dollar-has-further-to-fall-heres-why-06596a51?utm_source=chatgpt.com">Marketwatch</a></p>
<p>&nbsp;</p>
<h2 data-start="992" data-end="1034"><strong>Plaza-Abkommen 1985 vs. Mar-a-Lago-Accord</strong>?</h2>
<p data-start="992" data-end="1034"><span style="font-size: 16px;">Historische Parallelen zur Situation in den 1980er-Jahren lassen aufhorchen. Damals halbierte sich der Dollar binnen zwei Jahren.</span></p>
<h4><strong>Rückblick: Das Plaza-Abkommen 1985</strong></h4>
<ul>
<li>US-Präsident Ronald Reagan</li>
<li>Starkes Handelsbilanzdefizit, besonders mit Japan und Deutschland</li>
<li>Extrem starker US-Dollar → erschwerte US-Exporte</li>
<li>Ziel des Abkommens: Koordinierte Intervention zur Dollar-Abwertung</li>
<li><strong>Ergebnis:</strong> <strong>Dollar-Verlust von ca. 50 % in nur zwei Jahren</strong></li>
</ul>
<h4><strong>Aktuelle Lage: Kommt ein &#8222;Mar-a-Lago-Accord&#8220;?</strong></h4>
<ul>
<li>Erneut starkes Handelsdefizit</li>
<li>Präsident Trump fordert explizit einen schwächeren Dollar</li>
<li>Agiert mit Strafzöllen zur Durchsetzung seiner Handelsagenda</li>
</ul>
<p>&nbsp;</p>
<h2><strong>Mögliche Strategie für Anleger: Währungsgesicherte Anteilsklassen (Eur-hedged)</strong></h2>
<p>Eine Reihe von Fondsgesellschaften bieten währungsgesicherte Anteilsklassen an. Welche sich aber nur unter bestimmten Bedingungen lohnen. Erkennbar sind diese Tranchen an Zusätzen wie <em>“EUR hedged”</em>, <em>“Euro H”</em> oder <em>“währungsgesichert”</em>. Genutzt werden Termingeschäfte (Forwards oder Futures), um das Währungsrisiko zu neutralisieren.</p>
<h4><strong>Kosten der Absicherung:</strong></h4>
<ul>
<li>Entstehen durch die Zinsdifferenz zwischen US-Dollar und Euro</li>
<li>Mitte April 2025:
<ul>
<li>Euro-Zinssatz (€STR): ca. 2,42 %</li>
<li>US-Zinssätze (Fed Funds, SOFR): ca. 4,33–4,36 %</li>
<li>Differenz = ca. 1,91–1,94 % jährlich</li>
</ul>
</li>
<li>Diese Kosten verringern die Rendite der EUR-hedged Tranchen zusätzlich zur meist höheren TER.</li>
</ul>
<h4><strong>Beispiel: CT (Lux) Global Focus von Threadneedle</strong></h4>
<ul>
<li>Ungehedgte Tranche ZEP (WKN A2ALXA): TER 0,90 %</li>
<li>Gehedgte Tranche AEH (WKN A0DPBA): TER 1,90 %</li>
<li>Gesamtkosten der Absicherung: fast 3 % jährlich<br />
→ <strong>Ein Wechsel lohnt sich nur, wenn der US-Dollar pro Jahr um 3 % oder mehr gegenüber dem Euro abwertet.</strong></li>
</ul>
<p>&nbsp;</p>
<h2><strong>Chart:</strong></h2>
<p>Der Chartvergleich 1.2. – 30.4.2025 bei <a href="https://www.comdirect.de/inf/etfs/detail/chart_big.html?POSITION=--&amp;ID_NOTATION=120536175&amp;timeSpan=range&amp;chartType=CONNECTLINE&amp;openerPageId=lsg.etf.detail.chart&amp;BRANCHEN_FILTER=false&amp;INDEX_FILTER=false&amp;ID_NOTATION_INDEX=&amp;togglepanel-3=&amp;togglepanel-1=&amp;fromDate=01.02.2025&amp;date-fromDate=on&amp;toDate=30.04.2025&amp;date-toDate=on&amp;fundWithEarnings=&amp;interactivequotes=true&amp;togglepanel-types=&amp;benchmarkNotations=39343842&amp;benchmarkNotations=10397879&amp;benchmarkColors=147de6&amp;benchmarkColors=0c9c2e&amp;selectedBenchmarks=true&amp;selectedBenchmarks=true&amp;useFixAverage=true&amp;fixAverage0=0&amp;fixAverage1=0&amp;togglepanel-averages-indicators=&amp;freeAverage0=&amp;freeAverage1=&amp;freeAverage2=&amp;chartIndicator=&amp;indicatorsBelowChart=VOLUME&amp;">COMDIRECT</a> lässt folgendes erkennen:</p>
<ul>
<li>in den letzten 3 Monaten verlor der US-Dollar bereits fast 10% im Vergleich mit dem Euro</li>
<li>die währungsgesicherte Tranche IShares S&amp;P 500 EUR Hedged UCITS ETF (A1C5E9, TER 0,20%) verlor in diesem Zeitraum &#8222;nur&#8220; ca. 7% an Wert, was ungefähr der Entwicklung des S&amp;P 500 Index entspricht</li>
<li>die kostengünstigere, aber ungesicherte Tranche IShares Core S&amp;P 500 UCITS ETF USD (A0YEDG, TER 0,07%) schnitt mit -15% wesentlich schlechter ab.</li>
</ul>
<p>&nbsp;</p>
<h2><strong>Weitere währungsgesicherte (eur-hedged) Tranchen von interessanten Fonds:</strong></h2>
<p>&nbsp;</p>
<table>
<tbody>
<tr>
<td>Carmignac Patrimoine</td>
<td>LU1299301001</td>
<td>A2H9BA</td>
</tr>
<tr>
<td>Flossbach von Storch Multiple Opportunities II</td>
<td>LU1038809392</td>
<td>A1W17Z</td>
</tr>
<tr>
<td>Nordea 1 Stable Return Fund</td>
<td>LU0433847243</td>
<td>A0RPAC</td>
</tr>
<tr>
<td>JPM Global Income Fund</td>
<td>LU0404221660</td>
<td>A0RBXH</td>
</tr>
<tr>
<td>Allianz Income and Growth</td>
<td>LU1807294953</td>
<td>A2JQK3</td>
</tr>
<tr>
<td>WisdomTree Gl. Quality Dividend</td>
<td>IE0007M3MLF3</td>
<td>A3D10A</td>
</tr>
<tr>
<td>Janus Henderson Balanced</td>
<td>IE0009514989</td>
<td>933855</td>
</tr>
<tr>
<td>Ishares Min Vola</td>
<td>IE00BYXPXL17</td>
<td>A2DN90</td>
</tr>
</tbody>
</table>
<p>&nbsp;</p>
<h2><strong>FAZIT:</strong></h2>
<p>Anleger sollten die Möglichkeit einer deutlichen Dollar-Schwäche ernst nehmen. Auch wenn ein so drastischer Einbruch wie in den späten 1980er-Jahren nicht sehr wahrscheinlich ist.<br data-start="4664" data-end="4667" />Aber gerade bei Fonds mit einem hohen US-Aktienanteil kann es sinnvoll sein, gezielt auf währungsgesicherte Tranchen zu setzen. Insbesondere dann, wenn die Abwertung des US-Dollar stärker ausfällt als die Kosten der Absicherung.</p>
<p>&nbsp;</p>
<h6><em>Copyright © 2025 investmentfonds.blog – alle Rechte vorbehalten</em></h6>
<h6><em>Hinweis: Alle Angaben basieren auf öffentlich zugänglichen Daten. Dieser und andere Beiträge stellen KEINE Anlageberatung dar, sind keine Empfehlungen und geben ausschließlich meine persönliche und private Meinung wieder.  Zu möglichen Interessenkonflikten u.v.a.m. siehe ausführliche Hinweise unter <a href="https://www.investmentfonds.blog/disclaimer/">DISCLAIMER und Haftungsausschluss</a></em></h6><p>The post <a href="https://www.investmentfonds.blog/droht-nach-dem-aktiencrash-auch-ein-dollar-crash/">Droht nach dem Aktiencrash auch ein Dollar-Crash?</a> first appeared on <a href="https://www.investmentfonds.blog">FondsBlog</a>.</p>]]></content:encoded>
					
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			</item>
		<item>
		<title>Anleihen: ETF oder aktiv gemanagte Rentenfonds?</title>
		<link>https://www.investmentfonds.blog/anleihen-etf-oder-aktiv-gemanagte-rentenfonds/</link>
					<comments>https://www.investmentfonds.blog/anleihen-etf-oder-aktiv-gemanagte-rentenfonds/#respond</comments>
		
		<dc:creator><![CDATA[Dirk Top]]></dc:creator>
		<pubDate>Mon, 30 Sep 2024 16:55:39 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Anleihen]]></category>
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					<description><![CDATA[<p>In den letzten Jahren gewannen ETFs (Exchange Traded Funds) zunehmend Marktanteile auf Kosten von aktiv gemanagten Fonds. Argumente wie &#8222;ETFs sind kostengünstiger&#8220; und &#8222;die meisten aktiv gemanagten Fonds schlagen nicht die Benchmark&#8220; werden von der ETF-Industrie häufig vorgebracht. Und von einem Großteil der Finanzmedien gebetsmühlenartig wiederholt. Allerdings scheint im Anleihen-Bereich in jüngster Zeit ein Umdenken &#8230; <a href="https://www.investmentfonds.blog/anleihen-etf-oder-aktiv-gemanagte-rentenfonds/" class="more-link">Weiterlesen <span class="screen-reader-text">Anleihen: ETF oder aktiv gemanagte Rentenfonds?</span> <span class="meta-nav">&#8594;</span></a></p>
<p>The post <a href="https://www.investmentfonds.blog/anleihen-etf-oder-aktiv-gemanagte-rentenfonds/">Anleihen: ETF oder aktiv gemanagte Rentenfonds?</a> first appeared on <a href="https://www.investmentfonds.blog">FondsBlog</a>.</p>]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[<p>In den letzten Jahren gewannen ETFs (Exchange Traded Funds) zunehmend Marktanteile auf Kosten von aktiv gemanagten Fonds.</p>
<p>Argumente wie &#8222;ETFs sind kostengünstiger&#8220; und &#8222;die meisten aktiv gemanagten Fonds schlagen nicht die Benchmark&#8220; werden von der ETF-Industrie häufig vorgebracht. Und von einem Großteil der Finanzmedien gebetsmühlenartig wiederholt.</p>
<p>Allerdings scheint im Anleihen-Bereich in jüngster Zeit ein Umdenken stattgefunden zu haben.</p>
<p><span id="more-2030"></span></p>
<p>Was gegen passive Anlageinstrumente im Anleihen-Bereich spricht:</p>
<ul>
<li><strong>Klumpenrisiken:</strong> bedingt durch die <strong>Ausrichtung nach Marktkapitalisierung</strong> investieren ETFs oft in die größten, nicht aber unbedingt in die besten Schuldner. Beispielsweise haben Emittenten wie Argentinien ein hohes Gewicht in manchen Anleiheindizes, wodurch Klumpenrisiken entstehen. Bei aktiv gemanagten Fonds ist dies vermeidbar, weil sie flexibler reagieren können. Auch spielen regulatorische Vorgaben eine Rolle.</li>
<li><strong>Ungünstige Allokation</strong>: Ein anderes Beispiel für eine problematische Allokation ist das stark verschuldete Japan. Dessen nationales Zinsniveau lag in den letzten Jahrzehnten unter einem Prozent. Dadurch fiel der Ertrag für Anleger bei ETFs mit hohem Nippon-Anteil entsprechend niedrig aus.</li>
<li><strong>Primärmarkt:</strong> Der Renditeunterschied zwischen aktiven Fonds und ETFs lässt sich zum Teil auch dadurch erklären, dass ETFs nicht am Primärmarkt teilnehmen können</li>
<li><strong>Institutionelle Tranchen:</strong> Häufig bleibt in den Finanzmedien unerwähnt, dass gut informierte Privatanleger über Fondsplattformen in kostengünstige Tranchen investieren können. Welche eigentlich für institutionelle Anleger gedacht sind und Kostenvorteile von teilweise über 1 Prozent p. a. gegenüber den Retail-Tranchen bieten. Siehe auch: <a href="https://investmentfonds.blog/fonds-kauft-man-bei-der-bank-nebenan-oder-im-supermarkt/">Fonds kauft man bei der Bank nebenan oder im Supermarkt</a></li>
</ul>
<p>&nbsp;</p>
<p>Der nachfolgende <strong><em>Chartvergleich </em></strong>beinhaltet Produkte, welche global in Anleihen investieren und nicht währungsgesichert sind. Ebenso wenig gelten Beschränkungen bei Laufzeit oder Rating.</p>
<ul>
<li>der <strong>FvS Bond Opp.</strong> gehört seit vielen Jahren zu den Top-Produkten unter den aktiv gemanagten Anleihenfonds. Er ist auch in diversen Dachfonds enthalten, genießt also viel Vertrauen bei prof. Anlegern. Am günstigsten ist die Tranche A2AQKH mit lfd. Kosten von nur 0,53%. Hier wird bei verschiedenen Quellen eine Mindestanlagesumme von 1 Mio. Euro genannt. Bei meiner Überprüfung war aber bei der FFB ein Erwerb von Anteilen mit einer wesentlich niedrigeren Summe möglich.</li>
<li><strong>DJE Zins Global</strong>, I-Tranche mit der WKN 164320 ist einer der absoluten Klassikern in diesem Fondssegment. Div. Quellen geben die lfd. Kosten mit 1,49% an.</li>
<li><strong>SPDR Bloomberg Aggregate Bond</strong> ist ein ETF, der auch von vielen Robo-Advisorn eingesetzt wird. Wkn A1JJTK, TER = 0,10%</li>
<li>Der <strong>JPMorgan Global Aggregate Bond</strong> (A0DP7Z, TER 0,30%) gehört zu den in letzter Zeit häufig thematisierten &#8222;aktiven ETFs&#8220;. Siehe u. a. <a href="https://am.jpmorgan.com/de/de/asset-management/adv/insights/etf-perspectives/active-etfs/">JPMorgan zu aktiven ETFs</a> und <a href="https://www.justetf.com/de/etf-profile.html?isin=IE000LHP8TA1#uebersicht">JustEtf</a></li>
</ul>
<h6>Ergänzende Anmerkung: zu den Unterschieden bezgl. der Unterschiede von&#8220; lfd. Kosten&#8220; und &#8222;TER&#8220; siehe z. B. <a href="https://finpension.ch/de/3a/faq/unterschied-ter-und-laufende-kosten/">https://finpension.ch/de/3a/faq/unterschied-ter-und-laufende-kosten/</a></h6>
<p><img fetchpriority="high" decoding="async" class="alignnone wp-image-2028" src="https://investmentfonds.blog/wp-content/uploads/2024/10/anleihen-fondsetfs-5y-300x183.jpg" alt="" width="1033" height="630" srcset="https://www.investmentfonds.blog/wp-content/uploads/2024/10/anleihen-fondsetfs-5y-300x183.jpg 300w, https://www.investmentfonds.blog/wp-content/uploads/2024/10/anleihen-fondsetfs-5y.jpg 834w" sizes="(max-width: 1033px) 100vw, 1033px" /></p>
<p>Dieser <strong>5-Jahres-Zeitraum</strong> beinhaltet die Phase 2022/2023 mit den höchsten Verlusten im Anleihen-Sektor seit Jahrzehnten. Der Corona-Crash im März 2000 musste gleichfalls überstanden werden. Das fast nahtlose Umswitchen in den Hausse-Modus ab April 2020 und im Spätherbst 2023 stellte ebenfalls eine enorme Hürde für alle Investoren dar.</p>
<p>Über diesen Zeitraum von einem halben Jahrzehnt schnitt letztlich der <strong>FvS Bond Opp </strong>am besten ab in punkto Performance. Allerdings erlitt dieser Fonds auch die stärksten Kurseinbrüche im März 2020, sowie von August 2021 bis Okt. 2022. Hier hätte man von einem renommierten Fondsmanagement eine bessere Absicherung erwarten können. Auf der anderen Seite ist es aber auch bemerkenswert, dass der Fonds in der aktuellen Aufschwungphase die beiden ETFs deutlich abhängen konnte.</p>
<p>Etwas weniger Performance, dafür aber auch eine niedrigere Vola und deutlich geringere Drawdowns wies der <strong>DJE Zins Global</strong> von Altmeister Dr. Jens Ehrhardt auf.</p>
<p>Der <strong>&#8222;aktive ETF&#8220; von JPMorgan</strong> erreichte über diesen 5-Jahres-Zeitraum nur eine rote Null. Ein enttäuschendes Ergebnis, wenn man bedenkt, wie sehr diese Fondsgattung in den letzten Jahren angepriesen wurde.  Und dass die  Expertise von JPMorgan für dieses Produkt genutzt wird.</p>
<p>Schlusslicht in diesem Chartvergleich war der &#8222;herkömmliche&#8220; ETF von <strong>SPDR</strong>. Die möglichen Ursachen s. o.</p>
<p>&nbsp;</p>
<h2><strong><em>Fazit:</em></strong></h2>
<p>In dem schwierigen Umfeld der letzten Jahre für Anleihen hatten alle Fondsgattungen Probleme. Sowohl aktiv gemanagte Rentenfonds, wie ETFs und auch die zuletzt häufig herausgestellten &#8222;aktiven ETFs&#8220;.  Zieht man aber auch die o. g. Argumente gegen passive Anlageinstrumente in diesem Sektor in Betracht, so scheint es fraglich, ob ETFs hier wirklich der Weisheit letzter Schluss sein können. Letztlich ist der Anleger nicht nur an niedrigen Gebühren, sondern in erster Linie an einer positiven Performance interessiert.</p>
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